Rotkopfamadine

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    • Rotkopfamadine

      Hallo,
      hab mich gestern noch über meine brütenden
      Rotkopfamadinen gefreut. Das war's dann schon wieder.
      Das Weibchen ist heute morgen als das Licht an ging halbtot vom Nistkasten auf den Boden geplumpst.
      Es sah gestern Abend schon ein wenig aufgeplustert aus, hat aber noch gefressen. Die Kloake ist auch nass.
      Das ist schon das 2.weib das gestorben ist. Sind die so empfindlich?
      Glaube ich fahr Mal zur Taubenklinik nach Essen. Vielleicht können die mir sagen was los ist.
      Hab die drei Eier in meiner Verzweiflung jetzt mit zu den Mövchen gelegt
      Gruß Martin

      Jetzt ist es tot...Mist
      Bring es trotzdem gleich zur TK.
      Will wissen warum

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von MGP67 ()

    • Hi,

      erst mal willkommen im Forum. Tut mir leid um deine Henne. Vielleicht eine Krankheit durch den Stress mit dem Brutgeschäft, die vorher nur latent vorhanden war.
      Ist bestimmt eine gute Idee das Tier untersuchen zu lassen. Bei der Gelegenheit nimm mal eine Sammelkotprobe vor allem vom Partnervogel mit zur Untersuchung.

      Wäre nett wenn du berichtest was rausgekommen ist. :thumbsup:

      Was fütterst du denn den Tieren während der Brutzeit und wie alt sind die Hennen wenn du sie zur Brut ansetzt?


      PS. Eine schöne Vogelart die du da hast.
      VG
      :jap.mövchen:

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von kleinesLicht () aus folgendem Grund: Satzbau

    • Hallo Martin,
      was du schreibst, klingt fast wie das, was ich mit meiner Mövchen-Henne durchgemacht habe. Sie ist an einer Legenot verstorben...

      Die nasse Kloake klingt für mich nach Durchfall...

      Auf jeden Fall ist es richtig, dass du die Henne beim Tierarzt durchchecken lässt, egal ob sie nun gestorben ist oder nicht. So kannst du ausschließen, dass eine ansteckende Krankheit Schuld am Ableben deiner Vögel ist oder ggf. die richtige und notwendige Behandlung einleiten kannst.
    • Die nasse Kloake könnte auch ein geplatztes Ei gewesen sein. Auch weil das so schnell ging. Viele Vögel haben Probleme mit legenot wenn es etwas kalt ist.
      Dazu hat mir mal ein Züchter von gemalten einen Tipp gegeben.
      Man nehme einen großen Blumentopf Unterteller legt ein Heizkabel für Reptilien spiralförmig rein und füllt das mit Sand auf. Nun hat man mittels Zeituhr eine Sandheizung. Die Vögel sollen das super annehmen und Sandbaden wie man es von Spatzen kennt.

      Ps. Diese Heizkabel 1,5 Meter verbrauchen 15 Watt und kosten ca. 20 Euronen
      LG
      Christian aus OWL

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von terraOWL ()

    • Ja tach erstmal an alle,
      welch eine Resonanz.So hab ich mir das vorgestellt, bin begeistert.
      Also, ich hab da in der Taubenklinik angerufen, hatte leider nur die Tante an der Annahme, die mich auf Donnerstag vertröstet hat, weil so Bakterienproben etwas dauern. Morgen haben die keine Telefonsprechstunde.
      Ich werde natürlich berichten. Ansonsten kann ich die nur empfehlen. Haben mir schon ein par Mal weitergeholfen und haben Ahnung von Vögeln. Also für Leute, die aus Nähe Essen kommen auf jeden Fall empfehlenswert.
      Hoch ansteckend wird es hoffentlich nicht sein...alle anderen sind ohne Krankheitssymtome...das sind ,Jap.Mövchen (3 Paare zTl. mit Nachwuchs), Goulds( 1Paar +2 Männchen, eins davon Bodenbewohner weil flügellahm), 1 Paar Silberschnäbelchen + Kind,
      1 einsame Perlhalsamadine (warscheinlich ein Weibchen, sucht noch einen Partner), der Rotkopfamadinenwitwer und zuletzt noch Piet und Guste, meine chin. Zwergwachteln (haben gerade erfolglos gebrütet).
      Die alle leben in meiner Voliere im Wohnzimmer, mit angeschlossenem Käfig.
      So... jetzt hab ich mal erzählt, wer so ausser meinen zwei erwachsenen Söhnen mit mir zusammenlebt. so ne Art Vorstellung eben.
      Ja, was fütter ich denn so. Eine Prachtfinkenmischung von Versele in die ich noch kleine Hirsesorten mit einmische. Besonders die Goulds und Rotköpfe mögen diese. Dann Keimfutter, Vogelmiere und anders Grünzeug, Chiccoree stehen die alle voll drauf. Wildkrautsamen.Im Sommer Grasrispen vor allem Hühnerhirse. Und auch Schimmelkäferlarven, meine Wachteln lieben auch kleine Regenwürmer besonders wenn sie Küken haben.(Hummeln auf Stiele sag ich immer)
      An die Rotkopfamadinen bin ich gekommen, weil ich wieder Mitleid hatte. Ein Typ auf der Vogelbörse in Venlo hat mir seinen letzten Hahn gegeben für nen 10er und gesagt ich sollte ihm ein schönes zu hause geben...der Vogel ist schon nicht mehr der Jüngste. Das Weibchen ist war von einem Züchter,also 2 um genauer zu sein...beide tot. liegt aber bestimmt nicht an ihm.Seine Vögel sehen tadellos aus. Aber wer Vögel hält weiss, dass man auch Mal Pechsträhnen hat.Auch wenns schade ist.
      Bin mal gespannt ob aus den Eiern was wird. Die liegen ja jetzt bei den Mövchen unter.
      So, soviel erstmal dazu.
      Gruss Martin
    • Denkst du auch an ausreichend Calciumversorgung und bereitest Du die Tiere ausreichend auf die Brut vor? Vielleicht waren die Hennen auch noch zu jung. Vor 9 Monaten sollte man die nicht brüten lassen. :hmm:
      Allgemein gesehen gehören die Rotkopfamadinen eigentlich nicht zu den empfindlichsten Arten.

      Bei Wachteln muss ich immer an Kokzidien denken, die brechen auch nur aus wenn ein Vogel geschwächt ist. Bevor Du eine neue Henne wieder zu Brut ansetze lass mal eine Sammelkotprobe in der Taubenklinik untersuchen,
      ich schicke meine Proben auch immer dahin. :lachen: Und beschäftige dich mal mit dem Thema Legenot. ;)

      Darf ich noch fragen wie groß Deine Voliere ist?
      VG
      :jap.mövchen:
    • kleinesLicht schrieb:

      Denkst du auch an ausreichend Calciumversorgung und bereitest Du die Tiere ausreichend auf die Brut vor? Vielleicht waren die Hennen auch noch zu jung. Vor 9 Monaten sollte man die nicht brüten lassen. :hmm:
      Allgemein gesehen gehören die Rotkopfamadinen eigentlich nicht zu den empfindlichsten Arten.

      Bei Wachteln muss ich immer an Kokzidien denken, die brechen auch nur aus wenn ein Vogel geschwächt ist. Bevor Du eine ne habeue Henne wieder zu Brut ansetze lass mal eine Sammelkotprobe in der Taubenklinik untersuchen,
      ich schicke meine Proben auch immer dahin. :lachen: Und beschäftige dich mal mit dem Thema Legenot. ;)

      Darf ich noch fragen wie groß Deine Voliere ist?
      Hallo kleines Licht
      Natürlich bekommen meine Vögel auch Gritt, Eierschalen und ich habe auch kalcium als Pulver. Hatte auch vor längerer Zeit Mal Legenot bei Wellensittichen und Wachteln. Bei letzteren wohl ,weil ich es mit Proteinen zu gut gemeint habe. Da würden nämlich die Eier zu gross...man lernt nie aus..
      Werde wenn ich das Ergebnis bekomme Mal eine kotprobe einschicken. Habe das auch schon Mal gemacht.
      Meine Voliere ist 2,0* 0,8* 2,2 m (L*B*H)
    • Hallo zusammen,
      hab heute jemanden erreicht in der TK. Der Tierarzt informierte mich über einen Legedarmvorfall bei der Rotkopfamadine. Durch eingedrungene colibakterien in die Wunde ist dann wohl der Tod eingetreten. Ansonsten wäre keine ansteckende Krankheit festgestellt worden, auch keine Kokzidien. Wenigstens eine gute Nachricht. Werde trotzdem nochmal eine Sammelkotprobe einschicken. Sollte man wohl mal regelmäßig mal machen. Diese Geschichte kostet mich jetzt 25 ökken. Da kann mann nicht meckern. (Gibt natürlich auch Idioten die den "Wert" des Vogels gegenrechnen). Na dann schau ich mal bei Gelegenheit, wo ich eine Rotkopfamadinenpartnervermittlung finde. Sind ja jetzt noch einige Börsen in der nächsten Zeit.

      bis dahin erstmal
      Gruss Martin
    • Hi Martin,

      es ist sicher ein Kloakenvorfall gemeint, bei dem der Legedarm durch die Kloake nach außen gedrückt wurde, ein qualvolles Ende. :( Nicht immer aber meistens wird sowas durch ein festsitzendes Ei (also Legenot) verursacht.
      Vielleicht musst Du bevor Du eine neue Henne holst und zur Brut ansetzt, noch mal genau Deine Brutvorbereitungen überdenken, weil es ja schon die zweite Henne ist. ;)
      War gut das Du die Henne untersuchen lassen hast, jetzt weisst Du mehr.
      VG
      :jap.mövchen:
    • Hi kleines Licht,
      Er sprach auf jeden Fall so.
      Die erste Henne ist denke ich Mal nicht aus gleichem Grund gestorben, da sie keine Brutanstalten in dem Sinne gemacht hatte und über ein par Tage etwas kränklich war.
      Dann hätte sie sich unter Rotlicht und der Gabe von lactobazillen aber augenscheinlich bestens erholt.
      Dann lag sie plötzlich tot in der voliere.vieleicht war's ein bisschen viel Stress. Möglich,dass die andere Henne tatsächlich noch zu jung war. Jedenfalls war sie schon am ersten Abend mit dem Männchen im Nest verschwunden.Da war ich schon erstaund. Der Züchter hatte seine Vögel allerdings auch schon seit Ende letzten Jahres auf die Brut vorbereitet. ( Der Mann ist über 80 und hat den Keller voller Pokale stehen)
      Werde versuchen mir eine ältere Henne zuzulegen.
      Gruß