Guter vk Tierartzt gesucht!

    • Guter vk Tierartzt gesucht!

      Hallo mal wieder!

      Wie ich bereits in meinem letzten Beitrag schrieb habe ich zwei Zebrafinken aus schlechter Haltung übernommen. Ich habe die beiden Freitag morgen geholt für dann doch (nur) 50 Euro. Es stellte sich heraus dass es sich um zwei Männchen handelt, die nun endlich auch Namen haben: Hamlet und Horatio.

      Ich habe schon auf den ersten Blick gesehen dass mit den beiden etwas nicht stimmt. Sie saßen stumm und stocksteif im Käfig, die Flügel hingen und das Gefieder war völlig struppig. Der Grund fand sich auch schnell und war erschreckend. Die Halter haben den armen Zebras Kanarienfutter gegeben, und davon viel zu viel! In der Futterschale hat sich noch unberührtes Futter getürmt.

      Nachdem ich also den Eltern des Jungen, der die Vögel besitzt und welchen ich ja im letzten Beitrag vorgestellt hatte, lange, ausführlich und so freundlich wie möglich erklärt habe was sie alles falsch gemacht haben und dabei auf Ignoranz stieß, bin ich sofort zum Tierarzt. Dieser stellte fest, dass Horatio einen Leberschaden hat. Hamlet hat das ganze deutlich besser weggesteckt, aber auch er ist angeschlagen.

      Jetzt meine eigentliche Frage: Kennt irgendjemand einen guten vk Tierartzt im Landkreis Schaumburg? Horatio muss dringend weiter behandelt werden, und im Internet findet sich leider nichts. Ich bin mit meinen Wellis zu einem gegangen der leider im Dezember die Praxis aufgab. Ich bin für jede Antwort dankbar und werde euch mal mit Fotos versorgen sobald es den beiden besser geht!

      LG

      Vanessa
      Was nutzt mir die Vernunft in einer wahnsinnigen Welt?
    • GirlVomBerg schrieb:

      Dieser stellte fest, dass Horatio einen Leberschaden hat.
      Man kann es zwar versuchen, sollte es auch, aber bei einem Leberschaden, wird so ein kleiner Vogel nicht lange überleben. Und am falschen Körnerfutter allein, wird es dann auch nicht gelegen haben.

      Auch verschmutztes Wasser und diverse Vor Erkrankungen zum bsp Endoparasiten können einen Leberschaden auslösen. Der Leberschaden ist dann nur das Symptom.
    • @raptor49 Da hast du wohl recht. Woran es genau gelegen hat werden wir wohl nur schwer herausfinden können. Wichtig ist mir jetzt bloß, dem Vogel die Schmerzen zu nehmen. Das die Überlebenschancen bei so etwas gravierendem wie einem Leberschaden sehr verschwindend sind ist mir leider bewusst, aber vielleicht kann man ihm ja die ihm bleibende Zeit so angenehm wie möglich machen. :)

      Ich habe mir jetzt mal einen Arzt in der nähe rausgesucht, danke für eure Links! Heute Nachmittag fahre ich mit den Federflummies direkt hin. Die gute Nachricht: Seit gestern Abend scheint es zumindest Hamlet besser zu gehen. Er hat etwas getrunken und das Vitamin-Präparat, welches ich vom Arzt bekommen habe auch genommen.

      Zu Glück habe ich (wenn auch etwas heimlich) Fotos der Zustände gemacht, in denen die Vögel und auch die verbleibenden Nagetiere hausen müssen. Diese werde ich wahrscheinlich mal dem Veterinär-Amt zukommen lassen. Kann man ja heutzutage auch anonym. (Ich will einen inner-familiären Krieg möglichst vermeiden)
      Was nutzt mir die Vernunft in einer wahnsinnigen Welt?
    • Hallo,

      so ganz stimmt das nicht das ein kleiner Vogel mit Leberschaden nicht lange überleben kann. Also lass dir mal keine Angst machen
      Mit der richtigen Therapie bekommt man das gut in den Griff. Dazu zählt eine Kur mit Vitamin B KOmplex über viele Wochen, alternativ Volamin, und Mariendistel. Mit einem
      einfachen Vitaminpräparat kommt man da allerdings nicht weit. Erst wenn die die sogenannte Leberzirrhose eintritt, (wie beim Menschen) ist es zu spät.

      Was für ein Vitaminpräparat bekommen die Vögel denn? Und wurde eine Infektion mit Darmparasiten und Bakterien ausgeschlossen?
      VG
      :jap.mövchen:

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    • Hier mal ein kleines Update: Hamlet und Horatio haben ihr neues Heim in Quarantäne bezogen und wie immer hab ich mir alles schlimmer vorgestellt als es ist. :)

      Horatio hat Gott sei dank nur einen leichten Leberschaden. Der Arzt meinte mit Geduld und Pflege werden die beiden wieder völlig gesund. Tut mir leid das ich so Panik mache, aber von meinen 4 letzten ZF sind 2 an Leberversagen gestorben und da gibt man sich als Halter natürlich die Schuld, obwohl ich eigentlich immer penibel auf Gesundheit und Hygiene achte.

      kleinesLicht schrieb:

      Was für ein Vitaminpräparat bekommen die Vögel denn?
      Der erste Arzt hat mir Vitacombex empfohlen, davon halte ich aber gar nichts. Jetzt gebe ich ihnen auf anraten des zweiten Arztes Volamin, was beide gut vertragen.

      kleinesLicht schrieb:

      Und wurde eine Infektion mit Darmparasiten und Bakterien ausgeschlossen?
      Ja. Die beiden ZF wurden (so gut es bei so kleinen Vögeln geht) gründlich untersucht. Die beiden stehen natürlich trotz allem unter strenger Beobachtung.
      Was nutzt mir die Vernunft in einer wahnsinnigen Welt?