Dornamadinen, Brut wieder nicht geglückt

    • hibiker schrieb:

      Hallo Annett :mütze:
      Bei meiner Dornamadinenzucht gab es absolut KEIN tierisches Eiweis, dafür massenhaft Keimfutter-Erde Gemisch und etwas Eifutter......und jeden 2. oder 3. Tag eine Scheibe Gurke....Bei mir hats auf die Art geklappt :trost:

      Tschüssli :knuddel:
      Das habe ich noch nicht ausprobiert. Ich dachte Dornamadinen brauchen immer animalisches Futter.
      Danke Martin für deinen Betrag und auch an alle Anderen :danke:
      Ich muss jetzt nach und nach herausbekommen, woran es lang... So wie Christian es schrieb.
      :dornastrild: Liebe Grüße Sternchen :gemalte:
    • Wieder nix :(
      Ich glaube sie sind zu brütig. Gestern scheint das erste Küken geschlüpft zu sein und da fällt dem Hahn plötzlich ein, er muss das Nest mit Federn auspolstern. Er wollte den Gemalten Amadinen immer die Federn ausreißen. Da habe ich dann Feder in die Box gegeben. Hahn und Henne schleppten dann alles in ihr Nest.

      Es waren ausreichend Buffalos und auch Fruchtfliegen im Angebot. Trotzdem lag heute das erste tote Küken draußen. Wie schon geschrieben, ich denke jetzt sie sind evtl. zu brütig.
      :dornastrild: Liebe Grüße Sternchen :gemalte:
    • Hallo Sternchen,

      es gibt schlimmeres, aber Kopf hoch.
      Ich würde nach dem Schlüpfen der Küken den Hahn aus dem Käfig nehmen, wie ich schon gepostet habe, bei Kapuzenzeisigen macht man das so. Denn es es kann sein das er es als "Dreck" im Nest sieht und dann entfernt.
      War im Kropf Futter zusehen?
      :grüner tropfen: Viele Grüße von bengalus :gelbbauch: :blaukopf:
    • Einmal ist jetzt Schluss. Soll die Henne sich entspannen.
      Dieses mal waren 5 von 6 Eiern befruchtet.
      Nachdem ich schon 3 tote Küken auf dem Boden gefunden habe, hat die Henne dann das Nest verlassen und ich habe dann in das Nest geschaut. Da lagen auch noch 2 Tote.
      Sie haben alle nichts im Kropf gehabt.

      image.jpeg image.jpeg image.jpeg

      Die Henne verwöhnt den Hahn erst einmal ausgiebig....
      :dornastrild: Liebe Grüße Sternchen :gemalte:
    • Ich frage mich manchmal ob wir nicht doch zuviel tierisches Eiweis geben.

      Sternchen Berlin schrieb:

      Es waren ausreichend Buffalos und auch Fruchtfliegen im Angebot.
      In der Natur sind die Vögel auch immer länger auf Insektensuche unterwegs, bis sie dann wieder zum Füttern im Nest sind.

      Wenn die animalische Kost zu schnell von den Eltern bei den Küken "nachgefüllt" wird, ist die erste Ladung noch nicht mal richtig verdaut, das sollten wir vielleicht auch mal überlegen!
      Sternchen, das sollte keine Kritik an Deiner Fütterung sein, mir geht es machmal auch so und bestimmt anderen aus dem Forum auch, dass schnell die Schale mit den Mehlwürmer o.ä. wieder aufgefüllt wird. Bei mir in der Gartenvoliere nicht ganz so schlimm, weil immer noch andere auch JV haben, oder zu dem Körnerfutter noch animalisches brauchen.
      :grüner tropfen: Viele Grüße von bengalus :gelbbauch: :blaukopf:
    • bengalus
      Da bin ich jetzt genau gegenteiliger Meinung. Ich hab ja schon oft gesagt das ich nicht der ausgesprochene Prachtfinken Spezi bin trotzdem bin ich der Meinung das wir den Vögeln, Art ist egal, immer und zwar von Anfang der Brut an volle Näpfe mit animalischem geben müssen. Mit von Anfang an meine ich schon ab dem Nestbau und dann ohne Unterbrechung bis die Jungen selber fressen können.
      Ich begründe das auch.
      Namenhafte Buchautoren , allen voran Herr Bielfeld oder Herr Kirschke behauptet das die Vögel wärend der Brut, also der zeit wo die Henne sitzt, animalische Kost reduziert bekommen müssen da sonst der Hahn wieder zu tribig wird und das Nest verlassen oder die jungen überbaut werden.
      Diese Aussagen kennen wir alle und waren zu damaliger Zeit sicher auch neueste Erkenntnis und haben sich in den Köpfen der Züchter festgesetzt. Genau so wie der Begriff "Körnerfresser"
      Meiner Meinung nach wird durch die Reduzierung der animalischen Kost das Paar dazu regelrecht angeregt neu zu bauen beziehungsweise die jungen zu verlassen weil sich das Paar sagt "die Zeiten sind schlechter geworden, deswegen bekommen wir diese Brut eh nicht groß". (Passiert draußen andauernd genau so) Also neu bauen und hoffen das in 14 Tagen das Wetter/die Insekten besser sind.
      Zum Begriff Körnerfresser.
      Vieleicht sind Wellensittiche ja reine Körnerfresser, sonst fällt mir im Moment kein weiterer ein. Fast alle Vögel sind mischfresser.
      Gruß
      Christian
      Ps aber eigendlich ist das ein neues Thema und muss womöglich von einem Moderator verschoben werden.
      LG
      Christian aus OWL
    • Christian,

      ich wollte mit diesem Thema eine Diskussion anstoßen, wie andere User es mit dem animalischen Futter halten.

      terraOWL schrieb:

      Zum Begriff Körnerfresser.
      Vieleicht sind Wellensittiche ja reine Körnerfresser, sonst fällt mir im Moment kein weiterer ein.
      Das habe ich nicht mit dem Satz gemeint.

      bengalus schrieb:

      oder zu dem Körnerfutter noch animalisches brauchen.
      Sondern: bei den afrikanischen Prachtfinken, vielleicht auch bei den australischen (weiß ich nicht mehr so genau), gibt es Vögel die ausserhalb der Brutzeit kaum oder nur wenig animalisches fressen.
      Goldbrüstchen, fressen keine Mehlwürmer, Pinkis o. ä. zwischen den Bruten. Mir ist aufgefallen, das erst mit dem Nestbau darauf zurück gegriffen wird und der Verbrauch an Mehlwürmern o. ä. steigt.
      Bei den Amaranten ist es anders, die brauchen auch zwischendurch animalisches.
      :grüner tropfen: Viele Grüße von bengalus :gelbbauch: :blaukopf:
    • bengalus schrieb:

      Christian,

      ich wollte mit diesem Thema eine Diskussion anstoßen, wie andere User es mit dem animalischen Futter halten.
      bengalus,

      Das ist wirklich eine überaus interessante Diskussion.
      Natürlich bin ich mir im klaren darüber das die Afrikaner und Australier einen anderen Rhythmus haben wie jene der Nordhalbkugel.
      Aber trocken und Regenzeiten sind ja irgendwie ähnlich zu betrachten.
      Ich gebe auch im Winter animalisches, wird auch von den Vögeln angenommen, aber weniger. Zum Frühjahr Steiger ich die Gabe und gebe dann den ganzen Sommer bis nach der Mauser immer und täglich mehr wie sie fressen. Im hebst dann gehen die von selbst langsam zurück.
      Mit anderen Worten haben meine das ganze Jahr animalische Kost zur freien Verfügung.
      Gruß
      Christian
      LG
      Christian aus OWL
    • Christian,

      auch ich gebe eigentlich das ganze Jahr über animalisches, auch wenn ich im Oktober - Dezember, je nach Witterung die Tiere ins Haus hole.
      In den Käfigen gebe ich dann nur wenig animalisches, je nachdem was die Vögel weg fressen.
      Die Gelbbauchastrilden, alle drei Schmetterlingsarten und die Amaranten, Senegal-, Pracht- und Dunkelamarant mehr und die restlichen, Goldbrüstchen, subflava und clarkei
      wenig oder gar keine.
      :grüner tropfen: Viele Grüße von bengalus :gelbbauch: :blaukopf:
    • Guten Morgen,

      wenn auch ein wenig spät, aber ich kann mich der Aussage von hibiker nur anschließen.
      Ich habe den acht Jahren, in denen ich Dornen gezüchtet habe, nie tierisches Eiweiß gefüttert. Keimfutter & Grünzeug zusätzlich zur regulären Fütterung und damit gab es nie Probleme bei insgesamt 75 Jungvögeln.
      Bei Australiern spielt meiner Erfahrung nach die tierische Komponente weit weniger Bedeutung als bei Afrikanern.

      Titanic
    • Hallo Titanic,

      wenn ich mich richtig erinnere stimmt Deine Aussage:

      Titanic schrieb:

      Bei Australiern spielt meiner Erfahrung nach die tierische Komponente weit weniger Bedeutung als bei Afrikanern.
      Die Goulds haben auch kaum, außer kurz nach dem Schlupf, keine Mehlwürmer gefressen.
      Die Spitzschwanzamadinen, Binsenamadinen und Diamantamadine immer wenn welche da waren!
      Bei den Papagaiamadinen war es ähnlich, sehr viel animalisches nicht nur nach dem Schlupf.
      :grüner tropfen: Viele Grüße von bengalus :gelbbauch: :blaukopf:
    • Ich zitiere:

      Lexikon schrieb:


      Zur Aufzucht, eine Zugabe von animalischem Futter in Form von Pinkys, Ameisenpupen und Buffalos ist ein Muss.
      In
      der Natur besteht der Speiseplan zum größten Teil aus Samen, und
      Früchten, Insekten werden auch verzehrt, aber nur in kleinen Mengen.

      prachtfinken-lexikon.de/dornastrild.html


      Ich denke das ist auch die jeweilige Gewöhnung der Tiere. Die einen brauchen Lebendfutter, die anderen weniger oder gar nicht.
    • raptor49 schrieb:




      Ich denke das ist auch die jeweilige Gewöhnung der Tiere. Die einen brauchen Lebendfutter, die anderen weniger oder gar nicht.
      ich denke mit dem Satz hast du den Nagel auf den Kopf getroffen.
      Vorallem das Wort Gewöhnung ist hier wichtig. Je nach Art brauchen die Vögel mehr oder weniger Insekten. Daran muß ich die Vögel vor der Brut gewöhnen und dann darf dieses Futter wärend der Brut auf keinen Fall fehlen. Ein paar Stunden ohne kann hier schon ausschlaggebend für eine Fehlbrut sein.
      Meine persönliche Meinung.
      Gruß
      Christian
      Ps. Das ist auch der Grund warum meine eigenen Jungvögel im Folgejahr bei mir besser ziehen als gekaufte.
      Die kennen schon das Futter.
      LG
      Christian aus OWL
    • Meine Perlshalsamadinen waren damals Wildfänge und ich musste extrem viel Lebendfutter bereit stellen. Bis ich das tat haben die entweder ständig aufgehört mit brüten oder mit dem Füttern.

      Die Nachfolge Generation, also die Zucht mit dem Nachwuchs war dann genau anders rum. Kaum Lebendfutter angenommen und trotzdem kamen JV auf die Stange und durch die Mauser.