Welches Mittel gegen Luftsackmilben

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    • Welches Mittel gegen Luftsackmilben

      Hallo, ich bin seit gestern stolze Vogelmutter von einem Gouldi-Pärchen. Nun scheint es so, dass der Hahn nicht ganz auf der Höhe ist. Wie die Anzeichen aussehen könnte es sich um die Luftsackmilbe handeln. Gibt es für die Behandlung wirklich nur diese Tropfen, die man auf das Gefieder gibt. Ich möchte ihn nicht unbedingt wieder einfangen und unnötigem Stress aussetzten. Danke für hilfreiche Tipps. Gruß Marina
    • Bei Luftsackmilben hört der Hahn zuerst auf zu singen, dann hört es sich an, als würden die Vögel "niesen".
      Bei einem Befall mit LSM kenne ich nur Ivomec als wirksame Behandlungmethode. Das sind wahrscheinlich die Tropfen, die du meinst. Sie werden den Vögeln (immer dem gesamten Bestand einer Voliere) in den Nacken geträufelt; ähnlich wie die Spot-on-Tropfen gegen Zecken bei Hund und Katze.
      :gouldians: Grüße aus Köln von Michael und der : :gouldians:
    • Wenn Du Anfänger in der Gouldshaltung bist, würde ich da auf keinen Fall selber rumdockern. Wenn es wirklich Luftsackmilben sind, gehört dem Vogel fachmännich (vogelkundiger TA)
      geholfen. Irgendwelche Mittelchen aus dem Zooladen (dir womöglich noch nicht mal für Vögel gedacht sind) schaden den Tieren nur unötig oder wirken nicht.

      Welche Anzeichen zeigt denn der Hahn genau ?
      VG
      :jap.mövchen:
    • Hallo,
      als ich noch Goulds gezüchtet, habe ich folgende Methode angewendet:
      wenn Du sicherstellen willst ob es wirklich Luftsackmilben sind, dann fang den "befallenen" Vogel nimm ihn in die geschlossene Hand und halte den Kopf, mit einer kleinen Öffnung an Dein Ohr: wenn Du dann ein "röcheln hörst", sind es diese Milben.
      Dann solltest Du wirklich zu einem Tierarzt gehen.
      Ich habe vom TA auch Ivomec als wirksames Medikament bekommen. Ein Tropfen in den Nacken und leicht verreiben, dann aber auch bei Deinem kpl. Bestand.

      Da die Goulds im Sommer in einer Gartenvoliere waren und im Herbst ins Haus geholt wurden, haben alle vorsichtshalber nach jedem umsetzen einen Tropfen in den Nacken gekommen. Seitdem hatte ich keine Luftsackmilben mehr bei meinen Goulds.

      Viel Erfolg wünscht Dir
      :grüner tropfen: Viele Grüße von bengalus :gelbbauch: :blaukopf:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von bengalus ()

    • bengalus schrieb:


      Da die Goulds im Sommer in einer Gartenvoliere waren und im Herbst ins Haus geholt wurden, haben alle vorsichtshalber nach jedem umsetzen einen Tropfen in den Nacken gekommen. Seitdem hatte ich keine Luftsackmilben mehr bei meinen Goulds.
      Mir persönlich wäre das etwas zuviel Chemie!
      Außerdem hätte ich bei einer Außenhaltung eher Befürchtungen wegen Kokzidien; hast du da auch etwas unternommen?
      :gouldians: Grüße aus Köln von Michael und der : :gouldians:
    • Hallo Marina!
      Erst einmal herzlich Willkommen im Forum!
      Du kannst ja mal etwas mehr von Deinen Erfahrung in der Vogelhaltung erzählen. In einem ersten Post gleich nach einem Mittel/Medikament zur Luftsackmilben-Bekämpfung zu fragen, finde ich persönlich etwas unglücklich!
      Wirklich wirksame Mittel gehören nur in erfahrene Hände und haben keinesfalls bei "könnten möglichen Anzeichen sein" am oder im Vogel was zu suchen!!
      Sitzt zudem das Päarchen zusammen, ist eine Behandlung von beiden Vögeln notwendig.

      Wenn Du einmal die Suchfunktion hier im Forum nutzt, werden Dir viele hilfreiche Beiträge zu Luftsackmilben, deren Anzeichen, etc. angezeigt. Sollten dann noch weiterführende Fragen sein....immer her damit!


      Ansonsten ist es für das Gouldamadinenpaar weniger Stress aus dem Käfig gefangen zu werden, als wochenlang unbehandelt von Krankheit geplagt zu werden und womöglich zu verenden.

      Ich hoffe, Du schreibst hier auch noch, welche Krankheit dein Vogel hatte und für welche Behandlung Du dich entschieden hast. Ist für die tipgebenden Member auch immer sehr interessant und erfreulich ein Feedback zu erhalten
      VG Garry und die Vogelbande





    • misa schrieb:

      Bei einem Befall mit LSM kenne ich nur Ivomec als wirksame Behandlungmethode. Das sind wahrscheinlich die Tropfen, die du meinst.
      Du hast selbst geschrieben, das dies die wirksame Behandlungmethode ist.

      misa schrieb:

      Mir persönlich wäre das etwas zuviel Chemie!

      Meine Vögel haben nicht darin gebadet, sondern jeder nur einen Tropfen in den Nacken gekommen , d h im Jahr 2 Tropfen.
      Ich glaube das ist bei diesen schönen und dann in einer Gartenvoliere bei Sonnenschein frei fliegenden Vögeln nicht viel.
      Denn gesunde Vögel sind mir immer wichtiger!

      Geben wir nicht unseren Vögeln über z. B.: Vitaminpülverchen; Ergänzungsfuttermittel für alle Ziervögel; .. optimale Gefiederausbildung, weil ja die Mauser soooo lange dauert, oder die Tropfen, damit das Trinkwasser für die Tiere besser wird!!! Es gibt noch viele andere "Zutaten" alles ist mehr oder weniger "Chemie"

      misa schrieb:

      Außerdem hätte ich bei einer Außenhaltung eher Befürchtungen wegen Kokzidien
      Was den anderen Punkt betrifft, da habe bisher ich nie Probleme gehabt.
      Ich habe bei mir noch keine "Vogelschwärme" gesehen, die dann alle auf einmal ihren Kot hinterlassen haben.
      Die Voliere ist ⅓ geschlossen und ⅔ oben offen, es sind Bäume und Sträucher (siehe Bilder) vorhanden, die Erde wird alle 2 Jahre kpl. ausgetauscht.
      Aber dies ist ein anderes Thema und gehört nicht hier her.
      Ich glaube meine Goulds und auch die anderen Vögel haben sich bei mir wohl gefühlt.

      Dem Beitrag von Garry71´schließe ich mich an und kann ihn darin nur unterstützen.
      Dateien
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      :grüner tropfen: Viele Grüße von bengalus :gelbbauch: :blaukopf:
    • @bengalus:Deine Voliere ist wunderschön. Ich würde mir solch eine Voliere auch für meine Vögel wünschen.
      Leider hat nicht jeder das Glück einen Garten zu besitzen.... :( leider ...

      Zum Thema: Ich habe auch Ivermectin im Haus. Nachdem ich schon schlechte Erfahrungen mit Neuzugängen gemacht habe, behandle ich alle Neuzugänge. Es ist mir lieber nur Sie Neuen zu behandeln, wenn sie noch in Quarantäne sind, als dann meinen ganzen Vogelbestand.

      Ich bin aber auch der Meinung, dass Ivomec und Co. in erfahrende Hände gehören.

      Es gibt einige Züchter, die behandeln Ihr Vögel nach der Freiluftsaison mit Ivermectin. Das ist ja nicht nur wirksam gegen Luftsackmilben, sondern auch gegen andere Parasiten. Diese können sich die Vögel durch Wildvögel eingefangen haben. Die Behandlung ist in meinen Augen auch sinnvoll.
      :dornastrild: Liebe Grüße Sternchen :gemalte:
    • ...wie schon viele Vorschreiber erwähnt haben, deine Vögel sollten/müssen unbedingt fachtierärztlich behandelt werden. Ich kenne auch nur Ivomec verdünnt als Spot on, aber habe gute Erfahrungen damit gemacht. Es gibt auch keine wirksame Alternative. Ohne Behandlung wird dein Vogel langsam qualvoll ersticken, das kann lange gehen, aber es wird passieren, wenn du zu lange wartest, und sich die Luftsackmilben weiter vermehren, dann kann es passieren, wenn du dann doch noch (spät/zu spät) behandelst, kann im Extremfall ein weitfortgeschritten erkrankter Vogel an den abgestorben Luftsackmilben ersticken, welche die Atemwege verstopfen... Aber das muss ja nicht passieren. Ivomec wird in der Regel 3 mal oder oft nur 2 mal im INTERVALL von 10 Tagen verabreicht, das ist wirklich nicht oft und auch nicht stressig für den Vogel. Meine Vögel haben sich immer gut erholt, es waren auch immer Neuzugänge, die das mitbrachten, ich habe sie immer erst in Quaratäne, dann fällt es auf. nur ein Vogel, als ich noch ein Kleiner Junge war ist daran gestorben, weil es zu spät behandelt wurde und eben das eintrat was ich oben beschrieben habe, Glaub mir es ist schlimmer für das Tier, wenn es nachts wegen den Luftsackmilben nicht schlafen kann, seine Luftsäcke und Atemwege gereitzt sind und es um Luft ringen muss und sich immerz ukrank fühlt als 2 od 3 mal gepackt zu werden