Schönbürzel

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    • Hallo Alfred,

      man steckt da gottseindank nicht drin. Ich habe es auch erst erfahren müssen, das nach Erfolgen (bei Goldbrüstchen, clarkei + subflava, Prachtamaranten) sehr schnell auch Rückschläge (bei Gelbbauchastrild) kommen können.
      Ich sage mir auch

      JensJ schrieb:

      Also Kopf hoch und weiter machen.
      :grüner tropfen: [img]http://www.prachtfinken-freunde.de/wcf/images/smilies/final-OB.gif[/img]Viele Grüße von bengalus [img]http://www.prachtfinken-freunde.de/wcf/images/smilies/final-kurz.gif[/img] :gelbbauch: :blaukopf:
    • Hallo Jens.
      Hab ich da was falsch verstanden? Animalische Kost (nicht lebend) gibst du abends nach dem dunkel werden.
      Das ist ein Ratschlag von dem ich mal garnichts halte.
      Erstens ist das am morgen verdorben und zweitens kann es passieren das Vögel vor Angst das Nest verlassen und im dunkel nicht zurück finden.
      Ich selber gehe ab ca. 30 Minuten vor Dunkelheit nicht mehr auf meinen Dachboden. Und füttern tu ich morgens vor der Arbeit. Um 5 Uhr geht das Licht an und ich fütter um 5 Uhr 15 da ich um 6 Uhr anfange zu arbeiten.
      Und Alfred, das dir mitten in der fütterungszeit das Futter ausgeht ist meiner Meinung nach der vermutliche Grund für den Tot der Jungvögel. In dem Moment auf andere Futtersorten umzugewöhnen ist fast aussichtslos.
      Gut ist es wenn die Vögel schon vor der Brut 2 bis 3 verschiedene animalische Sachen und ein gutes Eifutter kennen.
      Gruß
      Christian
      Ps. Ich mache mein Eifutter selber.
      LG
      Christian aus OWL
    • Hallo miteinander,

      ich werde sicherlich nicht aufgeben. Nur muss ich jetzt halt Grundsätzliches überdenken und etwas an der Haltung meiner Schönbürzel ändern.

      Jens hat mir da schon einige gute Ratschläge gegeben, die ich bei den Schönbürzeln beherzigen werde. Natürlich habe ich auch von vielen anderen Usern hier im Forum wertvolle Ratschläge bekommen. Das soll nicht unerwähnt bleiben.

      Ich habe bei den Schönbürzeln schon immer versucht das Futterangebot breit zu streuen (Buffalos, Pinkies, Ameiseneier, Drosophilas, halbreife rote Kolbenhirse, reife rote Kolbenhirse, selbst gemachtes Aufzuchtfutter, Nektar, Silberhirse und noch vieles mehr). Das Meiste haben sie ja auch genommen. Zuletzt auch lebende Pinkies. Da sind sie ganz wild drauf. Und meine Drosophillazucht scheint auch zuverlässig anzulaufen. Für die JV ist das aber leider zu spät. Ich werde wohl die Art zu füttern ändern müssen(mehrmals täglich), Nestkontrollen machen und auch noch mehr Futterrezepte versuchen. Z. B. Pinkies blanchieren. Diesen Ratschlag bekam ich letztes Jahr von einer Frau die Schönbürzel gezogen hatte. " Ich koche die Pinkies" sagte sie mir, grinsend.

      Bei den Gärtnern sagt man die brauchen einen "grünen Daumen". So was in der Art braucht ein Prachtfinkenhalter wohl auch.

      schöne Grüße,
      Alfred
    • Hallo Christian,

      ich stelle das Futter zwischen 22 und 23 Uhr in die Voliere. Es ist morgens nicht verdorben. Der Futterplatz ist so gewählt, dass ich die Voliere nicht betreten muss. Ich stelle das Futter durch eine kleine Tür in die Voliere. Meine Voliere ist jetzt 9 Jahre alt. In diesen 9 Jahren ist noch nie ein Vogel deswegen erschrocken und hat das Nest verlassen.

      Beste Grüße
      Jens
    • Ein lieber Zuchtfreund hat mir das übrigens auch geraten. Wenn es dunkel ist, dann die Würmchen in die Voliere stellen. Bei mir sind die Arbeitszeiten das Problem. Wenn ich Spätdienst habe, sind die Vögel immer schon viel früher wach. Und damit Sie morgens gleich animalisches Futter haben, ist das Ganze nicht anders zu bewerkstelligen. Damit die Buffalos länger frisch bleiben, kann sie in etwas Wasser zu legen.
      Die Vögel fischen die da dann heraus.
      :dornastrild: Liebe Grüße Sternchen :gemalte:
    • Alfred , ich würde garnicht zu viele verschiedene Rezepte ins Programm aufnehmen.
      Meiner Meinung nach ist ein immer gleichbleibendes Futter wichtiger als Riesen Vielfalt. Und das muss immer im Überschuß zur Verfügung stehen.
      (Soll nicht heißen nur eine Futtersorte)
      Ein Beispiel .
      Meine Sonnenvögel verfüttern unter anderem viel Apfel an ihre Jungen. Nun kauft in der Regel meine Frau die Äpfel ein. Einmal waren die Äpfel aus und ich hab welche geholt, prompt war es die falsche Sorte und die Vögel gingen da nicht dran. Nochmal losgefahren, die anderen gekauft und, siehe da, die wurde wieder gefüttert.

      Der grüne Daumen ist kontinuierlich immer das gleiche machen.
      Und wenn die Vögel von Jens ein nächtliches füttern kennen dann ist auch das kontinuierlich und somit richtig.

      Gruß
      Christian
      LG
      Christian aus OWL
    • Hallo Christian,
      Da hast Du sicherlich recht mit dem gleichbleibenden Futter. Ich hab das ganze Futterangebot auch nicht auf einmal angeboten. Bevor ich die Schönbürzel zum brüten bringen wollte, habe ich viele verschiedene Futtersorten ausprobiert um zu sehen was sie mögen. Und als ich die Paare dann einzeln gesetzt habe, habe ich das Futter gegeben welches sie gut genommen haben. Ich denke mal es kommt auch darauf an was sie von dem vorherigen Züchter gewöhnt waren.

      Was mich interessieren würde, ist wo Jens seine Ameiseneier her bekommt.

      Die gefrosteten A-Eier nehmen die Schönbürzel absolut nicht. Ich hab auch schon bei mir im Garten ein Ameisennest ausgegraben. Diese Eier waren ruckzuck weg, aber ich hab für 20-30 A-Eier über eine halbe Stunde gebraucht. Und inzwischen finde ich hier auch keine Ameisennester mehr.

      schöne Grüße,
      Alfred
    • :lachen: Alfred der Ameisen Schreck. :lachen:

      Genau das ist es was ich meine. Was nützen die tollsten Ameiseneier wenn du keine mehr findest aber die Vögel total darauf fixiert sind. Demnach muss man die Vögel auf etwas fixieren das immer verfügbar, nicht zu teuer und leicht zu beschaffen ist.
      LG
      Christian aus OWL
    • Hallo Alfred,

      das mit den Ameiseneiern ist so eine Geschichte. Ich sammle im Jahr so 2 bis 3 Liter. Früher waren es mal doppelt so viel. Da gab es mehr Nester und ich hatte mehr Afrikaner.

      Ich fange in der Regel im Juni an, nach Nestern zu suchen (nicht eher, da erst die Drohnen in die Nester müssen). Die Nester kommen in der Regel jedes Jahr an den gleichen Stellen wieder. Bei uns im Garten decke ich diese dann mit Töpfen ab. Sieht zwar komisch aus :D und meine Nachbarn haben auch schon gefragt :hmm: ... Aber wenns hilft... Ein Nachbar hat dann auch schon mal Töpfe aufgestellt :thumbsup: . Wenn es warm ist,bringen die Ameisen die Puppen nach oben und ich muss sie nur noch ablesen. Die Puppen werden durchgespült, etwas abgetrocknet und dann eingefrostet. Außerdem suche ich die Wiesen in der Umgebung ab. Wie gesagt, die Nester kommen jedes Jahr wieder (bzw. die Ameisenstaaten sind standorttreu), so dass ich weiß, wo ich suchen muss. Ich öffne nur den oberen Teil, da die Puppen dort zu finden sind. Ich wohne auf dem Lande und wir haben auch ein kleines Grundstück (ca. 5000 qm). Das ganze mache ich dann kontinuierlich jedes Wochenende, bis ich meinen Bedarf gedeckt habe.

      Besser sind übrigens die kleinen Puppen. Die werden bei mir besser angenommen.

      Beste Grüße
      Jens
    • Hallo,
      gestern hab ich mal was Neues ausprobiert. Jens und Christian haben mich auf die Idee gebracht beim Füttern mehr "Phantasie" walten zu lassen. Ich habe gefrostete Ameiseneier, halbierte gefrostete Pinkies (die sind ganz schön zäh) und lebende Pinkies in ein Napf getan, das Ganze noch mit Orlux Trockennecktar überstreut und dann den Schönbürzeln gegeben. Und siehe da, 2 der 3 Schönbürzelpaare haben dann auch die Ameiseneier genommen. Auf die lebenden Pinkies sind die Vögel ganz wild. Vielleicht haben sie die A- Eier deswegen genommen. Die lebenden Pinkies kann man allerdings nicht Abends (zwischen 22 und 23 Uhr) anbieten, wenn die Beleuchung nur noch auf 2% Helligkeit ist, weil die Pinkies dann aus den Näpfen heraus krabbeln bevor die Beleuchtung am nächsten Morgen wieder hochdimmt.

      @jens: Danke für die Anleitung wie ich Ameiseneier "ernten" kann. Einfach ist das aber sicherlich nicht. Ich werde es aber trotzdem versuchen und parallel dazu auch versuchen die Vögel an die gefrosteten A-Eier zu gewöhnen.

      schöne Grüße,

      Alfred