Antibiotika forbes (2ml auf 20ml Wasser) - Wie lange verabreichen? - Ist eine 1. Brut ca. Nov. möglich? Dectomax gegen Luftsackmilben.

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    • Antibiotika forbes (2ml auf 20ml Wasser) - Wie lange verabreichen? - Ist eine 1. Brut ca. Nov. möglich? Dectomax gegen Luftsackmilben.

      Hallo miteinaner!
      Zuerst einmal ein grosses Kompliment für dieses Forum. Ich finde es super interessant und ich bin sehr oft hier! (Anmeldung wird in Betracht gezogen,hi.) Leider habe ich auf schweizer Boden "nur" wellis- und papageienlastige Foren gefunden.

      Frage: Ich habe nun ein Antibiotika erhalten. Habt Ihr Erfahrung damit, wie lange ich es verabreichen soll? (Keine Angaben vom TA.) Eigentlich wollte ich es im Herbst mit der ersten Brut versuchen. Ist das nach einer solchen Medikamentenabgabe sinnvoll? Wartefrist? Das Dectomax gegen Milben erhalte ich anfangs nächster Woche. Wie sind wohl die Überlebenschancen? Sie hatten sich so gut eingelebt, waren putzmunter, er balzte sie an........ (ich musste sie bremsen, weil noch zu jung....) - und jetzt fühle ich mich etwas hilflos....

      Unterdessen (nur 4 Tage!) sieht mein "Casanova" fürchterlich schrecklich zerzausst aus! Eine Seite des Kopfes ist sogar kahl. Er tut mir so leid. Hygienisch müsste eigentlich alles in Ordnung sein. Die Voliere und auch die Naturäste, die ich im Wald gesammelt habe, sind heiss gewasche und mit dem Dampfgerät gereinigt worden. Die Voliere wird selbstverständlich mind. wöchtenlich gereinigt. (Boden mit Vogelsand). Wöchentlich wird das komplette Futter weggeschüttet, 4x frisches Wasser pro Tag, halbreife Samen werden nur in der "wilden" Natur gesammelt und gründlich abgespühlt, Luftfeuchtigkeit 50%-60%.......

      Nachfolgend (zum besseren Verständnis) die Kopien der E-mails an den Vogel-TA.

      *Montag, 6.5.13*
      Seit Mitte Januar bin ich stolze Besitzerin von einem 1.1 Papageiamadinen-Paar Forbes. Das Männchen war von Angang an viel ruhiger als das Weibchen.

      Seit einigen Tagen bin ich etwas besorgt.

      Das Verhalten des Männchens hat sich geändert. Er scheint erschöpft zu sein. Seine Atmung geht rascher. Er nimmt nicht mehr an den Flugrunden teil und sitzt vermehrt auf seinem Stängeli und döst. Er badet nicht mehr so oft, frisst aber. Er putzt sich ausgiebig. Er ist oft etwas aufgeplustert, ist wärmebedürftig. (UVB/UVB-Lampe vorhanden.) Er flattert vermehrt von Ast zu Ast, als dass er fliegt.

      Sein Federkleid scheint in Ordnung zu sein. Mir ist nur aufgefallen, dass er im Gegensatz zum Weibchen, total nass und durchtränkt aus dem Wasser kommt. Als scheint sein Gefieder mehr Wasser aufzusaugen. Kot scheint in Ordnung, Augen auch. Unter den Flügel meinte ich, könnte er etwas gerötet sein. (Habe dies nur kurz gesehen, als er flatterte.)

      Seine Konkaktrufe haben stark nachgelassen. Zurzeit keine Balzlaute mehr. Wenn ich ihn höre, dann scheint es mir, als wäre seine Stimme etwas belegt und etwas heiser. Von Krächzen kann man aber noch nicht sprechen.

      Im Käfig habe ich mittels Klebestreifen kein Ungeziffer feststellen können. Das Weiben scheint topfitt.

      Ich habe einfach ein ungutes Gefühl und ich vermute, dass er Luftsackmilben mitgebracht hat. Mein Kontakt mit dem Züchter hat nichts ergeben. Er habe keine Probleme.

      Wie soll ich vorgehen? Die beiden sind blutsfremd und vom Oktober/November 2012. (Männchen nicht beringt.)

      Im Einfangen bin ich noch ungeübt. Welche Möglichkeiten gibt es, falls ein Milbenbefall vorhanden wäre?

      Besten Dank für Ihre Beratung/Antwort . Anhang: Der Film ist vor wenigen Tagen entstanden. Er frist, aber danach sitzt er wieder vor sich hin, dösend und etwas aufgepulstert auf seinem Schlafplatz.

      http://www.youtube.com/watch?v=eArmyPBHfDA

      *Mittwoch, 8.5.13.*
      Das Männchen hat in den letzten 2 Tagen plötzlich enorm viel Federn verloren. Es zeigen sich bereits durchlässige Stellen am Kopf und an der Kehle. Ich konnte auch das Schwanzwippen beobachten. (auf und ab, schlägt auch seitwärts aus.) Er macht weiterhin einen erschöpften Eindruck. Vielleicht ist es doch Milbenbefall. Er kratzt sich sehr viel. Bitte senden Sie mir doch noch ein entsprechendes Medikament.

      *Donnerstag, 8.5.13*
      Leider hat sich nun auch der Kot verändert. Er ist nun schwarz. Er scheint aber kompakt zu sein. (Ich habe saugfähiges Küchenpapier auf den Boden gelegt, um den Kot besser
      kontrollieren zu können.) Die Seitenpartien des Kopfes sind nun nahezu kahl und er verliert weiterhin Federn. Dunen und Federn bis 3cm. Er ist weiterhin apathisch und hat eine erhöhte Amtmung, er frisst aber: Keimfutter, halbreife Grassamen, Körnerfutter, Kolbenhirse. Das Baden lässt er sein.

      Ich hoffe, ich kann Ihnen mit diesen Angaben dienen....
    • Na dann erst mal herzlich willkommen. Als erste Frage die ich habe. Warst Du überhaupt bei einem Tierarzt oder hast Du nur mit Ihm geschrieben? Wenn ja dann ab zum Tierarzt, Antibiotika nur auf gut Glück und auf Aussagen in einer Mail zu verschreiben finde ich echt daneben. Wenn Du bei einem warst, verstehe ich nicht wieso er Dir Antibiotika für die Milben verschreibt. Wenn es Milben sind, dann gibt man ein Insektizid.
      Wenn der Vogel viele Federn verliert muss das nicht unbedingt auf Milben zurück zuführen sein. Ich habe einen Gouldamadinenhahn der während der Mauser nicht mal mehr fliegen kann, weil er große Teile seines Gefieders auf einmal wechelt. Dazu würde dann auch das matte Verhalten sprechen, das kostet richtig Kraft.
      Die schwere Atmung kann viele Ursachen haben. Bitte geh mit dem Vogel unbedingt zu einem vogelkundigen Tierarzt, alleine so über Mails oder hier im Forum ist es immer schwer eine Fehrndiagnose zu stellen.
      :paul: Gruß Jessi :paul:
      :blaukopf: :jap.mövchen: :muskatfink:
    • Hallo Jessi,
      Ich war nicht persönlich da.
      Dem Spezial-TA für Papageien, Wellis und weitere Vögel, war es auch nicht recht. Er hat mich "nur" beraten, weil der Transport bereits zum Tode der PA führen könnte. Im weiteren ist er auch mehr als 100km von mir entfernt. An "meinen" TA habe ich mich nicht gewendet, weil er vor allem auf grosse Tiere, vor allem für Operationen, spezialisiert ist.
      1. Forbes sind sehr stressempfindlich und in diesem Zustand sowieso.
      2. Das Antibiotikum ist vor allem zur Stärkung und als erste Vorsichtsmassnahme. (Vitaminreiche Nahrung reicht hier nicht mehr aus.) Ich werde vermutlich doch noch Vitamintropfen besorgen, obwohl ich abwechslungsreiche, vitaminreiche Kost grundsätzlich bevorzuge.
      3. An Mauser ist kaum zu glauben, weil sie ja gerade erst die Jugendmauser hinter sich haben. (Ich habe sie erst danach erhalten).
      4. An die Schockmauser glaube ich auch nicht, weil ich sie dafür bereits zu lange habe. (4 Monate) Auch weitere Indikationen, wie veränderung des Kots, sprechen dagegen.
      (Schwarzer Kot könnte auf Blutungen im Magen/Darmtrakt, ausgelöst durch Endoparasiten hinweisen.)
      5. Milben haben teilweise eine recht lange Inkubationszeit. Das heisst, der Vogel könnte bereits im Nest angesteckt worden sein. (Siehe Brief an TA: Das Männchen war von Anfang an viel ruhiger etc.) - und die Krankheit ist erst jetzt ausgebrochen.
      6. Auch das Schnabelsperren, die Heiserkeit, das Schwanzwippen könnten auf Luftsackmilben hinweisen. Falls es andere Milben sind (ich habe ja nichts gefunden), wird das Medikament "Dectomax gegen Milben", diese sicherlich eliminieren. So hoffe ich wenigstens.
      PS. Wegen der Abgabedauer habe ich den TA nochmals kontaktiert. Ich bin trotzdem gespannt, welche Erfahrungen ihr bezüglich meiner eingangs gestellten Fragen gemacht habt.

      Herzlichen Dank im Voraus! Lieben Gruss, Forbija

      Die Liebe ist vielleicht der höchste Versuch, den die Natur macht,
      um das Individuum aus sich heraus und zu dem anderen hinzuführen. :2vögel:
    • Das Problem und was mich nen bisschen stört ist, das Du Antibiotika auf Verdacht geben willst aber nicht weisst was der Vogel genau hat.

      Forbija schrieb:

      Das Antibiotikum ist vor allem zur Stärkung

      Das Antibiotika zur Stärkung da ist, höre ich heute das erste mal. Mein Tierarzt hat letzte mal meinen einen Hahn mit Antibiotika gekillt. Also lieber vorsicht damit.

      Gerade bei Forbes ist das so ne Sache mit der Mauser. Sternchen hier ausm Forum kann Dir da nen Lied von singen, bei Ihr haben sie nach jeder Veränderung gemausert.

      Versteh mich nicht falsch aber wenn ich das lese, der Vogel könnte das und das haben könnte aber auch das haben könnte. Das sind nur Vermutungen und dann gleich mit einer Antibiotikakeule zu kommen obwohl Du und Dein Tierarzt nur Vermutet halte ich für falsch. Geh mit dem Vogel zum Tierarzt, ich habe noch von keinem Vogel gehört der wegen des Tierarztbesuches gestorben ist.

      Ich hatte schon Goulds die Luftsackmilben hatten, ich weiss durchaus wie die sich bemerkbar machen. Da gibt es aber noch einige andere Krankheiten die Schnabelatmung und Schwanzwippen verursachen. Was nur ein vogelkundiger Tierarzt feststellen kann.
      :paul: Gruß Jessi :paul:
      :blaukopf: :jap.mövchen: :muskatfink:
    • Hallo!
      Ja, gebe ich dir absolut recht. Mit Vermutungen kommt man nicht weiter! Darum habe ich ja einen Vogelspezialisten kontaktiert. Mit den Forbes habe ich bezüglich Krankheiten noch keine Erfahrungen. Mein Züchter hat mir erzählt, dass einer seiner Vögel gestorben ist, nur weil er gefangen wurde, um die Krallen zu schneiden. Darum meine Vorsicht. Ich finde das Antibiotika auch der "Hammer", gebe nur seine Anmerkung weiter, aber ich habe mich an einen Facharzt gewandt und hoffe nun, ihm vertrauen zu können. Da ich sehr überrascht war, wollte ich noch andere Erfahrungen hören, darum habe ich mich an euch gewandt.

      Weisst du noch wieviel dein Hahn davon erhalten hat? Wie lange und weshalb?
      • [img]http://www.prachtfinken-freunde.de/wcf/images/smilies/lesen.gif[/img] Lieben Gruss, Forbija

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      Die Liebe ist vielleicht der höchste Versuch, den die Natur macht,
      um das Individuum aus sich heraus und zu dem anderen hinzuführen. :2vögel:
    • Hallo Forbija,
      herzlich Willkommen in unserem Forum. :willkommen:

      Forbija schrieb:

      Das Antibiotikum ist vor allem zur Stärkung und als erste Vorsichtsmassnahme.


      Würde ich auch vorsichtig sein, wenn man nicht weiß, was der Vogel hat. Ich habe vor 1 Montat auch einen Vogel verloren, er wurde von TA auch mit Antibiotika behandelt und wurde dann immer schwächer, hat nicht mehr viel gefressen und magerte ab.

      Wenn dein Vögel eine Pilzerkrankung hätte, wurde die Gabe von Antibiotika diese noch verschlimmern. Auch bei einer Lebererkrankung kann sich die Antbiotikabehandlung negativ auswirken. Bei Lebererkrankungen kommt es übrigens nicht selten auch zu Gefiederschäden.

      Forbija schrieb:

      Auch das Schnabelsperren, die Heiserkeit, das Schwanzwippen könnten auf Luftsackmilben hinweisen

      ...aber auch auf andere Krankheiten, wie Trichomonaden oder auch Pilze.
      Ist die Leber sehr vergrößert, kann sie auch zu Atemproblemen führen.

      blühende Rosenknospe schrieb:

      Keimfutter, halbreife Grassamen, Körnerfutter, Kolbenhirse.

      Papageiamadinen können leicht verfetten, deshalb habe ich Papageiamadinenfutter gereicht, das besteht aus sehr wenig Hirse und zum größtem Teil aus Gras und Wildsamen.


      Es gibt so viele Möglichkeiten, wieso es dem Vögel nicht gut geht.
      Es ist für einen VK TA schon schwer die Ursache bei einem Vogel den er sieht und zu erkennen. Dazu muss er Rachenabstriche und Kotproben untersuchen... und auch den Vogel selbst anschaunen.
      So eine Ferndiagnose wäre mir dann viel zu unsicher, denn bei falscher Behandung könnte sich der Zustand noch verschlimmern bzw. zum Tode führen.

      PS: ich sollte meinem Vogel 1 Tropfen/täglich 10 Tage lang in den Schnabel geben.
      :dornastrild: Liebe Grüße Sternchen :gemalte:
    • Antibiotika, Antibiotikum: Wirkungen, Indikationen, Interaktionen,

      Sternchen schrieb:

      Papageiamadinen können leicht verfetten, deshalb habe ich Papageiamadinenfutter gereicht, das besteht aus sehr wenig Hirse und zum größtem Teil aus Gras und Wildsamen.
      Guten Morgen Sternchen! [img]wcf/images/smilies/hallo.gif[/img]
      Vielen Dank für deine lieben Willkommensgrüsse! :fliegen: (Ich bin immer noch im "Landeanflug". Bin zum ersten Mal in einem Forum!) :lesen:
      Selbstverständlich erhalten die beiden nebst dem Exotenfutter noch Wildsamen und Grassamen. Habs vergessen hinzuzufügen. Sie lieben auch Gurke und halbreife Grassamen sehr! Ich habe vieles ausprobiert, sie sind aber sehr wählerisch. Löwenzahn nehmen sie zum Beispiel nicht. Sie ernähren sich lieber von Samen und Körner. Das mit der Verfettung ist mir bekannt. Sie brauchen viel "Auslauf" und keine fetthaltigen Körner. Ausser bei der Aufzucht kann man die Zusammensetzung etwas ändern.

      Ich habe noch etwas gegooglet, wegen dem Antibiotika. Vielleicht interessiert es Euch:

      pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Antibiotika

      Zitat: "Antibiotika sind Arzneimittel zur Behandlung von Infektionskrankheiten, die durch Bakterien ausgelöst werden. Einige Antibiotika sind auch gegen Parasiten
      oder Pilze wirksam. Einige werden zur Behandlung von Krebs verwendet."

      de.wikipedia.org/wiki/Antibiotikum#Definition_und_Abgrenzung

      Zitat: "Im allgemeinen Sprachgebrauch bezieht sich die Bezeichnung Antibiotika meistens auf Arzneistoffe oder Arzneimittel zur Behandlung bakterieller Infektionskrankheiten. Zusammen mit Mitteln gegen Infektionskrankheiten durch Protozoen, gegen Pilze, gegen Viren und Würmer bilden sie die Gruppe der Therapeutika gegen Infektionskrankheiten.

      Ich habe den Eindruck, dass es ihm bereits etwas besser geht. (Erste Verabreichung vor 15 Std. (Aufrechtere Haltung, er Antwortet wieder vermehrt auf die Kontaktrufe des Weibchens.) Weitere Infos folgen....
      Lieben Gruss, Forbija :gassi:
      Die Liebe ist vielleicht der höchste Versuch, den die Natur macht,
      um das Individuum aus sich heraus und zu dem anderen hinzuführen. :2vögel:
    • ++++Mein Tierarzt hat letzte mal meinen einen Hahn mit Antibiotika gekillt+++

      Das liegt ganz einfach daran, weil die alle keine ahnung haben, wie man das bei prachtfinken dosiert. Weil sich keiner
      um unsere kleinen ratten kümmert. Grundsätzlich ist es so , wenn der fink krank ist, probiert der geübte vogelhalter
      alle mittel der wahl aus, bis es dem kanidaten wieder besser geht. Klappt natürlich nicht immer!

      Damit wären wir auch wieder bei dem streitpunkt, das einige halter provilaktisch, ivomec und baycox geben bei
      neu erworbenen vögeln. Ich übrigens auch und mache auch eine 2-malige baycoxkur im jahr.
      Auch wenn ich damit wieder eurer kritik ausgesetzt bin. Ivomec kann man übrigens auch übers trinkwasser verabreichen.

      Bei 0,3 ml baycox pro liter macht man nichts verkehrt. Endoflaxacin 0,5 ml pro liter kann man dann auch anwenden!

      Die frage ist ja auch was man machen soll wenn der vogel krank ist. Die ganzen medis ausprobieren, vitamine und hämopatischen mittel ausprobieren´?
      Wenn nichts hilft wohl ja, zum tierarzt gehe ich schon lange nicht mehr zur behandlung, das geld kann man sich sparen.






      Die chemische keule sollte man natürlich als letztes mittel der wahl anwenden. Gute erfahrungen habe ich mit bachblüten, liviferm einem anidiarrhotikum für brieftauben und algenextrakten gemacht.
      Nach den ganzen jahren der vogelhaltung hat man sich ein entsprechende auswahl angeeignet. Aber medis und ungeziefervernichter ist sicherlich ein thema für sich!

      Nun kenne ich mich mit dem obengenannten medikament nicht aus, aber wenn man seinen vogel umbringen will, dann schafft man das wenn man 2ml/ auf 20 ml wasser gibt UND SOWAS erzählt der tierarzt!
      Merkt ihr was leute?
      Alles für den Prachtfink, alles für den Club!
    • santacruz schrieb:

      ++++Mein Tierarzt hat letzte mal meinen einen Hahn mit Antibiotika gekillt+++

      Das liegt ganz einfach daran, weil die alle keine ahnung haben, wie man das bei prachtfinken dosiert. Weil sich keiner
      um unsere kleinen ratten kümmert. Grundsätzlich ist es so , wenn der fink krank ist, probiert der geübte vogelhalter
      alle mittel der wahl aus, bis es dem kanidaten wieder besser geht. Klappt natürlich nicht immer!

      Damit wären wir auch wieder bei dem streitpunkt, das einige halter provilaktisch, ivomec und baycox geben bei
      neu erworbenen vögeln. Ich übrigens auch und mache auch eine 2-malige baycoxkur im jahr.
      Auch wenn ich damit wieder eurer kritik ausgesetzt bin. Ivomec kann man übrigens auch übers trinkwasser verabreichen.

      Bei 0,3 ml baycox pro liter macht man nichts verkehrt. Endoflaxacin 0,5 ml pro liter kann man dann auch anwenden!

      Die frage ist ja auch was man machen soll wenn der vogel krank ist. Die ganzen medis ausprobieren, vitamine und hämopatischen mittel ausprobieren´?
      Wenn nichts hilft wohl ja, zum tierarzt gehe ich schon lange nicht mehr zur behandlung, das geld kann man sich sparen.






      Die chemische keule sollte man natürlich als letztes mittel der wahl anwenden. Gute erfahrungen habe ich mit bachblüten, liviferm einem anidiarrhotikum für brieftauben und algenextrakten gemacht.
      Nach den ganzen jahren der vogelhaltung hat man sich ein entsprechende auswahl angeeignet. Aber medis und ungeziefervernichter ist sicherlich ein thema für sich!

      Nun kenne ich mich mit dem obengenannten medikament nicht aus, aber wenn man seinen vogel umbringen will, dann schafft man das wenn man 2ml/ auf 20 ml wasser gibt UND SOWAS erzählt der tierarzt!
      Merkt ihr was leute?

      santacruz schrieb:


      Bei 0,3 ml baycox pro liter macht man nichts verkehrt. Endoflaxacin 0,5 ml pro liter kann man dann auch anwenden!
      Nun kenne ich mich mit dem obengenannten medikament nicht aus, aber wenn man seinen vogel umbringen will, dann schafft man das wenn man 2ml/ auf 20 ml wasser gibt UND SOWAS erzählt der tierarzt! Merkt ihr was leute?
      Sorry! Sorry!
      • [img]http://www.prachtfinken-freunde.de/wcf/images/smilies/winki.gif[/img]
      • Mein Fehler: Falsche Angabe!
      Das genaue Produkt heisst:
      Baytril-Antibiotika-Lösung 2.5%
      0,2ml auf 20ml Wasser
      vetpharm.uzh.ch/reloader.htm?t…/00049681.01?inhalt_c.htm (ergänzende Angaben zu Baytril)

      Ich nehme abends alle Wasserquellen heraus, gebe frühmorgens (vor einschalten der UVB/UVA-Lampe) das Gemisch herein und nehme es im späteren Morgen (nach erfolgter Einnahme) wieder heraus und gebe normales Frischwasser herein. Er erhält auch halbreife Grassamen, die ich kurz in der Antibiotika-Mischung schwenke.
      Ich habe dem Eindruck, dass es ihm bereits etwas besser geht. Die Hoffnung habe ich noch nicht aufgegeben.

      Werde den Verlauf dokumentieren:schreiben: :hot: und dann zusammenfassend bekannt geben.

      Grüässli Forbija
      Die Liebe ist vielleicht der höchste Versuch, den die Natur macht,
      um das Individuum aus sich heraus und zu dem anderen hinzuführen. :2vögel: