Futter Japanische Mövchen

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    • Futter Japanische Mövchen

      Hallo,
      ich habe jetzt 6 Japanische Mövchen von einer alten Dame übernommen, die sich nicht mehr um die Vögel kümmern kann.
      Jetzt habe ich 2 Vogelarten, mein Freund hat mich so richtig angesteckt. :lachen:

      Für meine Gouldamadinen habe ich jetzt immer das Nonnenspezial verfüttert, da die mein Freund sowieso immer bestellt für seine Vögel.
      Ist das okay oder ist da ein anders Futter optimaler? Astrildenfutter haben wie auch im Haus.
      Ich möchte mit den Mövchen aber nicht züchten.
      Grüße Theresa
    • Ich füttere meinen Mövchen das gleiche wie den Goulds. Am Anfang eine Fertigmischung aus dem Zoohandel für Exoten. Jetzt selber
      noch was reingemischt.

      Welche Zusammensetzung hat das Nonnenspeziel denn genau ? Optimaler für die Goulds wäre wohl eine auf deren Bedürfnisse abgestimmte Mischung.

      Die Astrildenmischungen sind glaub ich weniger geeignet, wegen anderer Zusammensetzung.
      Viele Grüße
      :paul:
    • Was ich eigentlich andeuten wollte ist folgendes: :lesen: :füttern: :liste:

      • beim Körnerfutter sollte man auch auf die Größe der Körner achten.
      • Goulds, Mövchen usw. haben "kurze dicke" Schnäbel, also meist "große Körner"
      • die "gemalten" spitze schmale Schnäbel, also meist "kleine Körner und mehr Grassamen"
      • fast alle Afrikaner haben "lange spitze" Schnäbel, also meist "kleine, feine Körner und mehr Grassamen"
      so werden auch die unterschiedlichen Könerfutterarten für unsere Prachtfinken "Australien + Afrika" angeboten.
      Die Körner für die Papageiamadinen ist auch fein, der Grassamenanteil noch viel höher als bei den anderen Vögeln.

      Bei seinen Vögeln kann man es doch testen: in kleinen Futterschalen unterschiedliche Sorten über mehrere Tage oder Wochen anbieten, dann sieht man schon was schmeckt.
      :grüner tropfen: Viele Grüße von bengalus :gelbbauch: :blaukopf:
    • Ausnahmen bestätigen die Regel, gibt es ja überall, auch bei unseren Prachtfinken:


      Hier nur einige Beispiele.


      >>> Afrika:


      • Rotbrustsamenknacker Spermophaga haematina
      mit den starken Schnabel kann er harte und auch sehr kleine Hülsen "knacken".
      Bei mir hat er sehr gern und viele kleine Sorten wie: Manna-, Senegal-, Mohairhirse, Glanz und viel Grassamen (z. B. Einjähriges Rispengras) "geknackt", auch Blattläuse und sonstige Krabbeltiere ob groß oder klein......
      • Karmesinastrild Pyrenestes sanguineus
      mit den starken Schnabel frißt er vorwiegend Grassamen, viele kleine Sorten wie: Manna-, Senegal-, Mohairhirse und Glanz... , auch Blattläuse und sonstige Krabbeltiere ob groß oder klein......

      >>> Australien:

      • Diamantamadine Stagonopleura guttata
      kurzer dicker Schnabel frißt aber halbreife- und viele reife Grassamen, sowie Insekten......
      • Dornamadinen Aegintha temporalis
      kurzer dicker Schnabel frißt aber halbreife- und viele reife Unkräuter- und Grassamen, sowie Insekten......

      • Papageiamadinen Erythrura ......
      kurzer dicker Schnabel frißt aber halbreife- und viele reife Unkräuter- und Grassamen, sowie Insekten......

      Das spezielle Papageiamadinen Futter sieht ganz anders aus als die Sorten für "Australier + Afrikaner", es ist feiner und der Grasanteil ist sehr groß und viele kleine Sämereien.

      Zum üblichen Exotenfutter, je nach Art, wie oben besprochen, wird dieses Futter lieber zusätzlich noch gefressen!!

      Diese speziellen Futtersorten haben natürlich ihren Preis, denn die "teuren Einzelsaaten" haben hier einen hohen %-Anteil.

      Was meistens vergessen wird:
      • die Prachtfinken sind alle Grassamenfresser.
      :grüner tropfen: Viele Grüße von bengalus :gelbbauch: :blaukopf: