Gerupfter Vogel, kahle Stelle

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    • Gerupfter Vogel, kahle Stelle

      Ich habe einen Dornamadinenhahn. Dieser wurde von einem anderen Hahn am Nacken gerupft.
      Das passierte immer wieder. Jetzt habe ich die beiden Vögel seit einer Weile getrennt getrennt.
      Leider wächst da nichts mehr nach. Kann es sein, dass das Federwachstum gestört ist, durch das ständige heraus rupfen der Federn ?
      :gemalte: :dornastrild: Liebe Grüße Sternchen :ringelastrild: :gouldamadine:
      "Audiatur et altera Pars"
    • Hallo Sternchen,
      So was hatte ich letztes Jahr bei einer Goldbrüstchenhenne. Im meinem uralten Prachtfinkenbuch von Bielfeld stand drin, man solle die Vögel dann großzügiger unterbringen. Das hab ich getan und der Vogel hatte relativ schnell keinen kahlen Nacken mehr.

      Was Deinem Problem vielleicht ähnlicher ist hatte ich auch letztes Jahr bei einer Schönbürzelhenne. Als ich den Vogel gekauft habe (Sept 2015), hatte sie ein sehr schönes, volles Gefieder. Ca. 2 Woche später hatte sie keine Federn mehr am Nacken und auf dem Kopf. Und da veränderte sich sehr lange nichts daran. Jetzt, ca. 1 Jahr später ist sie wieder eine sehr schöne Schönbürzelhenne. Warum sie kahl wurde und warum sie jetzt wieder schön befiedert ist weiß ich nicht. Vielleicht brauchst Du etwas mehr Geduld.
      Die Federn fingen erst diesen Sommer wieder an zu sprießen. Zu diesem Zeitpunkt hatte eine andere SB Henne ein Windei gelegt und ich hab angefangen Avisanol und Vigantoletten zu geben. Das haben alle Schönbürzel bekommen. Ob diese Präparate zu dem Federwachstum geführt haben könnten, kannst Du sicherlich besser beurteilen wie ich. Der Zeitrahmen würde aber stimmen.

      schöne Grüße,
      Alfred
    • Hatte ich auch bei meinen Muskatfinken. Frische Kiele schmecken süßlich dadurch gewöhnen sich Partnervögel oder andere aus dem Schwarm diese blöde Angewohnheit mit dem Rupfen an.
      Wenn zu lange immer wieder nachwachsende Kiele rausgerupft werden könnte es sein das nichts mehr nachwächst. Bei meinem Muskatfinken ging das auch ne Zeitlang so aber nach der Brut kamen neue Federn.
      Einfach abwarten und beobachten.
      :paul: Gruß Jessi :paul:
      :blaukopf: :jap.mövchen: :muskatfink:
    • Hallo,
      ich hatte Anfangs einen Schönbürzelhahn in Verdacht. Hab einmal gesehen wie er der Henne sehr intensiv das Gefieder gepflegt hat ;) . Damals waren alle 3 SB Paare zusammen in einer Voliere, um zu sehen wer mit wem harmoniert. Im April 2016 war die Paarbildung klar und ich hab die Paare getrennt. Die Henne hat nicht zu dem Hahn gefunden den ich in Verdacht hatte und irgendwann wuchsen die Federn wieder. Vielleicht lag es wirklich an dem Hahn.

      Du hast den Vogel ja auch von dem Verdächtigen getrennt. Das wird bestimmt wieder.

      schöne Grüße,
      Alfred
    • Hallo zusammen,

      das Problem kenne ich von meiner Zeit als Kanarienzüchter. Hier wurden meist die Jungvögel gerupft, liegt wohl an den noch weichen und lockeren Federchen.

      Habe dann vermehrt Proteine ins Eifutter gegeben, Proteine haften nämlich auch an den Kielen der gerupften Federchen, im Blut.
      Und wenn die "alten" erst mal Blut geleckt haben werden die Jungvögel gerupft bis nichts mehr da ist.

      Mit der Zusatzgabe von Proteine war dann Schluss mit Rupfen.
      Grüße aus Südbaden
      Martin
      AZ-Nr: 49539


      flatter doch mal vorbei; martins-prachtfinken.de
    • Ich biete jetzt auch Buffalos an. Terramin ist im Vogelerde-Mineralien-Gemisch ständig in der Voliere.
      In Terramin sind auch Proteine.
      Das mit den Federn als Nistmaterial kommt euch auc beobachten, als ein Dornpaar brütete.
      Der Dornamadinenhahn versuchte immer den Gemalten Amadinen die Federn heraus zu reißen.
      Das legte sich, als ich ein altes Kopfkissen opferte.
      :gemalte: :dornastrild: Liebe Grüße Sternchen :ringelastrild: :gouldamadine:
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