Mauser Ruhefutter

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    • So wie es Zuchtfutter gibt, füttere ich jetzt auf anraten Mauser/Ruhefutter von Birdsandmore. Was gibt es da zu handhaben, Dose auf, Futter ins Näpfchen - gut ises. Bei Hungenberg gibt es mehrere gute Artikel (Heftchen mit genauer Beschreibung) dazu und auch Beratung. Liest man sich die Zusammensetzung der einzelnen Komponenten durch - macht es schon Sinn, denn man möchte ja nicht unbedingt im Dezember schon brütige Tiere.
      Dieses Weichfutter Bianco was ich im Thread der Perle erwähnt habe ist von der Firma Pinatea/Ialien und riecht und schmeckt dermaßen - ja ich mache immer eine Geschmacksprobe :) und ist für die Mauser/Ruhezeit gedacht. Die Perle werde ich momentan nur ganz dünn füttern ( 2 - 3 mal die Woche), damit sie es kennen und lieben lernen - damit ich nächstes Jahr keine Überraschung erlebe wenn es denn mit dem Nachwuchs klappen sollte, denn ich füttere kein Keimfutter. Es ist ja eigentlich als Ersatz von Keimfutter gedacht.
      Da ich Pariser habe die sehr viel Federfülle entwickeln müssen, brauchen sie einfach mehr als die normalen Kanarien.
      Wie gesagt ich kann Dir die Seiten von Hungenberg nur empfehlen, und auch wirklich die Zusammensetzungen zu lesen. Es gibt dann noch das Tonic und auch noch P u. F Konditionsmix.
      Es kommt natürlich auch immer drauf an was Du für Kanarien hälst, ob Du Zuchtabsichten hast, Farbe und Art spielen eine Rolle und und.... denn genau dafür gibt es für jeden etwas für seine speziellen Vögel.
    • Ich spreche erstmal von allen Vögeln die auf der Nordhalbkugel beheimatet sind.
      So bekommen meine gerade jetzt zur Mauser das vielseitigste Futter vom ganzen Jahr.
      Früchte, grün, gequollene Körner jeder Art, Fruchtfliegen und Mehlwürmer. Dazu Gritt und mein selbstgemachtes Ei/Fruchtfutter.

      Wenn man mal aus dem Fenster schaut sieht man das gleiche auch draußen, man nennt diese Jahreszeit ja nicht umsonst Erntezeit.

      Erst nach der Mauser beginne ich das Futter etwas runter zu fahren. Aber nie ganz. So fütter ich auch im Winter mein Fruchtfutter und Mehlwürmer. Nur halt weniger.
      In den trieb ist bei mir noch keiner gekommen.

      Bei den Vögeln der Südhalbkugel ist das ganze etwas anders, aber auch nicht viel. Dort sind halt trocken und regen Zeiten anstatt Sommer und Winter. Das Ende der Regenzeit kann man durchaus mit unserem Herbst vergleichen.

      Gruß
      Christian
      Ps. Ich kenne die Futtersorten von Blatner, Hungenberg und Co.
      LG
      Christian aus OWL
    • Gabriela schrieb:

      Ich denke da liegst Du schon richtig mit Deiner Futterthese.
      Aber Du siehst auch das der Thread nicht wahnsinnig frequentiert ist, soll heißen es wird gemacht oder auch nich
      Gabriela, warscheinlich hast du recht und alle machen es schon genau so wie es sein sollte.
      Ich hab diese sogenannte Mauser Ruhemischung so verstanden das man in der Mauser möglichst mager füttern soll und weiß auch von mehreren Leuten das die es genau so machen.
      Gruß
      Christian
      LG
      Christian aus OWL
    • Mager füttern in der Mauser? wie kommst Du darauf, sicher brauchen sie andere Saat, aber mager sieht anders aus, da das Futter anders gehaltvoll sein soll. Die Erneuerung des Federkleides braucht bestimmte Dinge. Ich habe es noch nicht ausprobiert in all den Jahren der Vogelhaltung da nichts extra für zu geben. Und wenn ich Vögel haben möchte die im Frühjahr ordentlich ziehen, muß meiner Meinung nach auch die Mauserzeit mit gutem Futter, Mineralien und sonst noch allerlei Dingen über diese Zeit hin weg geholfen werden. In der Natur oder vielleicht auch noch in großen Volieren kann der Vogel es sich aussuchen, im Käfig oder Flügen bin ich als Halter dafür verantwortlich. DAS mag aber jeder für sich entscheiden, wie viel er da tun möchte. Vielleicht tue ich auch zuviel des Guten?
      Nach der Mauser sieht das wieder anders aus, da gibt es nur Ruhefutter, ab und an mal was dazu.
      Meine verlieren noch immer Federn wie verrückt, ich glaube ich kann ein Kissen damit stopfen.
    • Wenn wir es richtig nehmen, ist das Mauserfutter in der Zusammensetzung anders als das Ruhefutter. Siehe die Zusammensetzung.
      Oder man muß das Ruhefutter in diese Richtung aufwerten, was ich momentan tue, da für bisher 4 Vögel sich das alles nicht rechnet in den großen Gebinden, selbst 5 kg sind da zuviel. Aber das änderst sich - hoffentlich bis nächstes Jahr um diese Zeit. Kann mir jemand sagen wie lange bei sachgemäßer Lagerung Körnermischungen haltbar sind, und nicht zu viel Inhaltsstoffe verlieren, oder gar keine weil im geschlossenen Korn?
    • Im Endeffekt ist nur der Anteil der Spitzsaat anders, da die übrigen Mehlsaaten wie die verschiedenen Hirsesorten und Grassamen den quasi gleichen Nährstoffgehalt haben. Der schwankt nur minimal, je nach Anbauregion und Erntejahr.

      Prinzipiell sollte Körnerfutter mindestens ein Jahr haltbar sein, zumindest ist sie solange auf jeden Fall keimfähig.

      Bei mir im Garten wächst aber zufällig Japanhirse und das Saatgut ist mind. 2 Jahre alt (was so alles wächst, wenn man den Kompost leert ;) )

      Aber ich denke, es handelt sich bei der Frage um Kanarienfutter, und nicht um Futter für Prachtfinken.

      Bei denen ist dann natürlich ein ganz anderer Anteil an Ölsaaten enthalten.
      immer zum Wohl der Tiere :zeres:
    • Eigendlich hab ich den Thread angefangen weil ich schon häufig von Leuten gehört hab das die sofort nach der Brut das Futter runterfahren. So manch einer, wo ich mal Vögel gekauft hab sagte mir das ich in der Mauser kein beziehungsweise nur wenig grün und Lebendfutter füttern darf.
      Bislang habe ich mir das angehört und Zuhause eh gemacht was ich für richtig halte. Und scheinbar macht ihr das ja genauso wie ich.
      Gruß
      Christian
      LG
      Christian aus OWL
    • Ich denke das beißt sich die Katze selbst in den Schwanz :) - auf der einen Seite soll runtergefahren werden, da die Vögel sich erholen sollen (und auf keinen Fall wieder zu früh anfangen) , auf der anderen Seite brauchen sie meiner Meinung nach nach der Zucht gute Zutaten so das sie ordentlich über die Mauser kommen und trotzdem Reserven aufbauen können. Das WAS und WIEVIEL ist meiner Meinung nach ein Prozess den man selbst herausfinden muß, Ratschläge von Züchtern nehme ich natürlich an, Probierweise halber. Aber nach gewisser Zeit macht sicherlich jeder sein eigen Ding wenn er Erfolg damit hat.
      Auch Futter - Zutaten - Vitamine - Haltung - Licht - Käfig - Voliere spielen sicherlich eine Rolle, so daß man das nicht 1 zu 1 umsetzen kann. Was bei Einem klappt muß bei mir noch lange nicht so sein.
      Wichtig finde ich halt das es den Haltern ( vor allem die im nächsten Jahr Nestlinge haben möchten) bewusst ist.