Füttern bei Brut in Gemeinschaft

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    • Füttern bei Brut in Gemeinschaft

      Einige lassen ihre Prachtfinken in der Gemeinschaft brüten.
      Wie funktioniert das dann an besten mit der Fütterung.
      Ich gebe animalisches Futter erst nach dem Schlupf, auch Grünfutter und Eifutter.

      In der Gemeinschaftsvoliere kann man das aber gar nicht so handhaben.
      Da schlüpfen die Küken gar nicht zeitgleich.
      :gemalte: :dornastrild: Liebe Grüße Sternchen :ringelastrild: :gouldamadine:
      "Audiatur et altera Pars"
    • In der Außenvoliere sind meine Prachtfinken alle gemeinsam untergebracht. Wenn sie Anfang bis Mitte Mai rauskommen, dürfen sie sich erst mal eingewöhnen. Nach kurzer Eingewöhnung reich ich dann Keimfutter, Eifutter, Insekten, Grünfutter sowie halbreife Hirse erst im Wechsel und dann zusammen. Bin mir auch nicht immer sicher, welche Menge richtig ist. Auch nehmen natürlich nicht alle Vögel das jeweilige Futter an. Manche sind immer schneller und "verfressener". Ich fahr das Futter dann auch nicht herunter, wenn ich merke, dass die Ersten brüten. Geht auch nicht, weil die anderen evtl. "Spätzünder" sind bzw. gar nicht in die Gänge kommen. Wenn dann Junge da sind, gibt es von allem etwas mehr. Aber wirklich nicht viel mehr.

      In einer Gemeinschaftsvoliere lässt sich die richtige Fütterung nicht gezielt durchführen. Es klappt nicht immer reibungslos. Etwas Glück gehört auch dazu. Natürlich gibt es Rückschläge, aber im Großen und Ganzen
      funktioniert es recht gut.

      Hoffe, dass ich dir ein wenig helfen konnte.
    • Vielen Dank für eure Antworten.

      Ich habe jetzt 1 Paar Gemalte Amadinen und 1 Paar Dornamadinen zusammen.
      Da die Brut meiner Dornamadinen nie geklappt hat, möchte ich die Gemeinschaftbrut versuchen.
      Ich habe gehofft, die Dornamadinen schauen sich ab, wie man die Küken aufzieht ;)

      Als ich die Nistgelegenheiten aufgehangen habe, da hatten die Gemalten Amadinen schon nach 2 Tagen das erste Ei im Nest und brüten jetzt seit ca. 1 Woche auf 4 Eiern.
      Die Dornamadinen haben ihr Nest erst einmal mächtig ausgebaut und werden jetzt erst loslegen mit dem Eierlegen.
      Also sind die Bruten 10-14 Tage verschoben.
      Falls bei den Gemalten Amadinen dann Küken schlüpfen, fangen die Dornamadinen mit dem festen Brüten an.
      :gemalte: :dornastrild: Liebe Grüße Sternchen :ringelastrild: :gouldamadine:
      "Audiatur et altera Pars"
    • Hallo Sternchen
      Ich weiss nicht ob das ein generelles Problem ist, aber ich habe damit einmal das Problem gehabt
      das ein Gould-Paar das Junge im Kasten hatte, diese nicht mehr beachtet hat nachdem die älteren Jungvögel
      eines anderen Paares in der Voliere ausgeflogen waren.
      Die waren dann so auf diese älteren Jungen fixiert, mit Füttern etc, das sie ihre eigene Brut im Stich gelassen haben.

      Deshalb werde ich wohl den Rat befolgen, die Paare zu separieren und nicht mehr gemeinsam brüten zu lassen...

      LG Rolf
    • Hallo zusammen,
      Ich selber kann nur berichten, was ich bei anderen Züchtern schon gesehen habe. Ein Züchter aus Reutlingen (hab da meine Gemalten gekauft) züchtet alles in Gemeinschaftsvolieren. Er sagt das sei besser. Warum er dieser Meinung ist hat er mir leider nicht gesagt. Ich weiß nicht mehr was für Arten er zusammen hält und züchtet. In einer Voliere waren aber Prachtnonnen, Goldbrüstchen und Gemalte Amadinen drin. In seiner Boxenwand waren nur Vögel die er verkaufen wollte und Gemalte Familien die er aus der Voliere nimmt um eine Folgebrut zu verhindern bis die JV futterfest sind.

      Auch bei einem Züchter in Österreich (hab da ein Paar Schönbürzel gekauft) waren die Boxen fast leer. Da waren auch nur Vögel drin die er abgeben wollte. Er züchtet auch in großen Gemeinschaftsvolieren.
      Das sind meiner Meinung nach beides sehr erfahrene Züchter. Aber wie schon gesagt, keiner der Beiden hat mir gesagt warum sie lieber in großen Gemeinschaftsvolieren züchten.

      Paarweise Haltung und Zucht ist sicherlich unumgänglich wenn man Farbschläge und bestimmte Gene gezielt züchten möchte, könnte ich mir vorstellen.

      Was ich jedoch aus eigener Erfahrung sagen kann ist, dass die Vogelhaltung in größeren Volieren für den Betrachter sehr viel schöner ist und den Vögeln gefallt das sicherlich auch besser.

      schöne Grüße,
      Alfred
    • Ich ziehe sonst auch getrennt nach, aber bei dem Dornamadinen wusste ich keine andere Lösung.
      Ich habe schon von Züchtern gehört, dass es bei einigen Vögeln besser funktioniert, wenn man in Gemeinschaft zieht. Die Vögel animieren sich dann gegenseitig zur Brut.
      Ich weiß natürlich nicht, ob es jetzt auch bei meinen Dornamadinen klappt, da bei Ihnen eher das Problem war, dass sie die Küken nicht gefüttert haben.
      :gemalte: :dornastrild: Liebe Grüße Sternchen :ringelastrild: :gouldamadine:
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    • Hallo !
      Vielleicht hat ja auch der (relativ) begrenztere Raum eine Rolle gespielt !?
      Meine 2 Paare waren in einer Zimmervoliere (200x180x80). Eine Gemeinschaftsvoliere
      ist ja wahrscheinlich deutlich größer, mit mehr Möglichkeiten sich aus dem Weg zu gehen..?

      LG Rolf
    • Hallo Sternchen,

      es muß erstmal geklärt werden, wie groß die Gemeinschaftsvoliere ist, wie ist sie ausgestattet...... Passen die Vögel zueinander, Futter usw.. Kommen leicht und schnell Streitigkeiten auf... Nicht jeder Vogel ist mit jedem "verträglich"., dies haben auch schon andere User geschrieben.


      Ich züchte Mai bis Oktober/November (je nach Wetterlage) nur in der Gartenvoliere.
      Früher die "Australischen Prachtfinken": wie Gouldsamadinen unterschiedlich Farben (wildfarben, gelb, blau, silber), Ringelastrild, Binsenastrild, Gemalte Amadinen, Dornamadinen, Forbes, Rotkopf Papageiamadine, Diamantfink, Spitzschwanzamadine gemeinsam in der Voliere, keine Probleme mit dem animalischen Futter oder Körnerfutter.

      rolf schrieb:

      ich weiss nicht ob das ein generelles Problem ist, aber ich habe damit einmal das Problem gehabt
      das ein Gould-Paar das Junge im Kasten hatte, diese nicht mehr beachtet hat nachdem die älteren Jungvögel
      eines anderen Paares in der Voliere ausgeflogen waren......
      Dies Problem ist bei mir nicht aufgetreten. Ich hatte das Gefühl, daß auch schon mal bei den Goulds andere junge Goulds mitgefüttert wurden.



      Heute meine "Afrikanischen Prachtfinken" auch nur alle gemeinsam in der Gartenvoliere.
      Besatz z. Z.: je 1.1 Blauastrild, Blaukopfastrild, Schmetterlingsastrild, 2.2 Gelbbauchastrild, 2.2 Goldbrüstchen, subflava, 2.2 Goldbrüstchen, clarkei, 1.1 Dunkelamarant, 1.1 Senegalamarant und 1.1 Prachtamarant.


      Im Augenblick fliegen 6 JV Goldbrüstchen I, subflava (fangen an selbst zu fressen), 5 JV Goldbrüstchen II, subflava (werden noch gefüttert), 6 JV Goldbrüstchen, clarkei I (werden noch gefüttert), 5 Jv Prachtamarant (fangen an selbst zu fressen).

      Bilder werden demnächst nachgereicht.


      In der Innenvoliere sind noch Küken im Nest von: Blauastrild, Blaukopfastrild, Schmetterlingsastrild, Goldbrüstchen, clarkei. Die Gelbbauchastrild bauen in der Außenvoliere in der Eibe ihr Nest, die Dunkelamaranten bauen in der Innenvoliere.

      Bei mir wird das ganze Jahr über animalisches Futter gereicht, Mehlwürmer, Pinkies, usw.. Da alle Insassen feinschnäblich sind, teilen sie auch das gleiche Körnerfutter (Astrilden-Spezial von Blattner) mit sehr hohen Grassamen Anteil wird von mir untergemischt, außerdem biete ich noch diverse Einzelsaaten speziell für die Prachtfinken an.


      Sternchen Berlin schrieb:

      Ich habe schon von Züchtern gehört, dass es bei einigen Vögeln besser funktioniert, wenn man in Gemeinschaft zieht. Die Vögel animieren sich dann gegenseitig zur Brut.
      Das habe ich in all den Jahren auch schon festgestellt, der Erfolg ist bei mir zählbar.
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      :grüner tropfen: Viele Grüße von bengalus :gelbbauch: :blaukopf:

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von bengalus ()

    • Neue Bilder von den JV Prachtamarant (Lagonosticta senegala ruberrima), 3 Goldbrüstchen (Amandava subflava subflava) und 2 Goldbrüstchen (Amandava subflava clarkei) sowie die Henne v. clarkei
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    • Die beiden Pärchen gehen sich aus dem Weg. Im Moment ist sowieso immer nur einer der Partner außerhalb des Nestes. Die Box ist nicht sehr groß, 1,60x 0,50 x 0,90 . Es ist ein Versuch und ich hoffe, dass die Dornamadinen es endlich einmal schaffen.

      Ich habe früher einmal Gouldamadinen in der Gemeinschaft brüten lassen. Da hat eine Henne, die Solo war, die Jungvögel nach dem Ausfliegen immer mitgefüttert. Bei Gouldamadinen habe ich aber auch so schon gehört, dass die Altvögel nicht nur ihre eigenen, sondern auch andere Küken nach dem Ausfliegen füttern.

      Herzlichen Glückwunsch zu dem tollen Nachwuchs , Bengalus :thumbsup:
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    • Danke Sternchen,
      ich drücke Dir die Daumen, daß es diesmal klappt.

      Bei den Afrikanern habe ich es noch nicht feststellen können.
      Diesmal der Unterschied zwischen den JV von Goldbrüstchen subflava I zu Goldbrüstchen subflava II zu groß.
      Vielleicht bei nächsten mal. Ich werde dann berichten.
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    • Ich kann dazu sagen das die zucht in einer gemeinschaftsvoliere besser funktioniert als in boxen. So ist es zumindestens bei mir. Ich habe 2015 insgesamt 38 vögel gezogen. Die jahre zuvor in zimmervolieren und boxenhaltung habe ich diese zahl nie erreicht. In diesem jahr bin ich nun auch schon bei 20 jungvögeln. Außer die wellenbauchbronzemännchen wurde wieder alle in gemeinschaftsvolieren gezogen.
      Alles für den Prachtfink, alles für den Club!
    • Das mach mich traurig.


      Das Ei lag gestern so auf dem Volierenboden. Das kleine Küken ist kurz vor dem Schlupf oder vor dem Schlupf gestorben. Die Eierschale sieht aus, als wäre sie angeknabbert. Brechen die Eierschalen beim Schlupf nicht eher in der Mitte durch, anstatt so wie auf dem Bild, der Länge lang.

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    • Das Paar hat nur ein Küken aufgezogen. Es waren nur 2 von 4 Eiern befruchtet.
      Bei dem einen Ei ist das Küken ja beim Schlupf gestorben.
      Ich hatte Angst, dass die Altvögel das einzelne Küken nicht aufziehen, aber auch dieses Paar zieht ein Einzelkind auf.
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