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    • Guten Morgen Sternchen,

      was tut man nicht alles, wenn man (SIE) es unbedingt will. Waren für mich auch gute 400 km zu fahren. Jetzt stehen aber auch grad wieder welche im Tierflohmarkt.

      Nein Christian, gezogen hab ich noch nicht. Versuche ich jetzt in der Außenvoliere. Falls es klappt, kann ich mich vor Freude bestimmt nicht zurückhalten und geb euch gleich Bescheid :mütze:
      Wünsch euch einen guten Wochenstart.
    • cambria schrieb:



      Nein Christian, gezogen hab ich noch nicht. Versuche ich jetzt in der Außenvoliere. Falls es klappt, kann ich mich vor Freude bestimmt nicht zurückhalten und geb euch gleich Bescheid :mütze:
      Sollte eigentlich kein Problem darstellen. Es sei denn du hast Wildfänge. Manche Hähne verbauen recht viel Nistmaterial. Wenns Wildfänge sind, brauchst viel kleines Lebendfutter, bei NZ weniger.
    • Leider haben sie keine Junge gezogen. Ein Paar hatte ein Gelege von fünf Eiern, alle unbefruchtet. Das andere Paar hatte einmal drei Junge, haben nach fünf Tagen nicht mehr gefüttert. Und das zweite Mal hatten sie vier Junge und haben am zehnten Tag aufgehört zu füttern. Bei denen geb ich aber mir die Schuld, weil ich in der Gemeinschaftsvoliere weiter Keimfutter und Mehlwürmer angeboten habe. Ich denk, dass der Hahn wieder triebig wurde und deshalb nicht mehr weiter fütterte. Könnte aber auch sein, dass die starke Hitze im Wärmeraum schuld war. Ich mach ja nicht so oft Nestkontrolle und als ich den Verwesungsgeruch von einem Jungen wahrnahm, war es bestimmt schon einen Tag tot als ich es entfernte. Durch ihren rustikalen Nestbau hab ich das Nest schon etwas "verwurschtelt" als ich das tote Vögelchen entfernte. Dann fütterten sie die anderen auch nicht mehr weiter.

      Jetzt legen sie erstmal eine Pause ein.
    • cambria schrieb:

      Bei denen geb ich aber mir die Schuld, weil ich in der Gemeinschaftsvoliere weiter Keimfutter und Mehlwürmer angeboten habe. Ich denk, dass der Hahn wieder triebig wurde und deshalb nicht mehr weiter fütterte.

      Daran lags eher nicht. Die Alt Vögel brauchen das Keim und Quellfutter für die JV Aufzucht. Ebenso relativ viel Lebendfutter, wobei MW die schlechtere Wahl ist. Besser wären Buffalos und Microheimchen. Letztere auch Schockgefrostet und auch Weich / Insektenaufzuchtfutter.
    • Ich weiß nicht ob das bei Prachtfinken genau so ist wie bei Cardeuliden aber ich bin mir schon sicher das es sehr ähnlich ist.
      Wenn junge Vögel gut gefüttert werden aber trotzdem nach mehr als 5 Tagen absterben ist meiner Meinung nach die Verdauung der Jungtiere gestört so das der Körper die Nahrung nicht umsetzen kann. Dabei kommt es ganz wesentlich auf das Anfüttern in den ersten ca. 5 Tagen an.
      Ähnlich wie bei Säugetieren die Milch der ersten tage ganz wichtig ist verhält es sich auch bei Vögeln.
      Laktobakterien ist hier das Stichwort.
      Unter anderem in Grünfutter kommen diese Bakterien vor, am meisten wohl in
      Chicoreesalat und Löwenzahn. Man kann diese Bakterien aber auch in Pulverform kaufen.
      Man kann auch beobachten das viele Eltern in den ersten Tagen den Kot der jungen aufnehmen, später aber wegtragen und fallen lassen. Die fressen den Kot nicht selber sondern verfüttern ihn wieder aus genau dem selben Grund. Die Bakterien gehen auf die weiße nicht verloren.
      Sind nun aber nicht die richtigen Bakterien im Darm vorhanden werden auch die anderen wieder verfüttert und die Verdauung wird immer schlechter bis die jungen sterben.
      Gruß
      Christian
      LG
      Christian aus OWL
    • Hallo zusammen,

      Das Füttern während der Brut bzw. während der Jungenaufzucht finde ich nicht ganz einfach. Gemalte Amadinen werden zu brütig, wenn man Keimfutter und viel animalisches während der Aufzucht anbietet. Bei meinen Schönbürzeln war das aber anders, denke ich mal. Falsche Fütterung war wohl zum großen Teil dran Schuld, dass es dieses Jahr nicht geklappt hat bei meinen Schönbürzeln
      Perlhalsamadinen sind ja auch Afrikaner und die Fütterung bei Jungenaufzucht ist anders als bei den meisten Australier. Ich denke mal Raptor hat da schon recht.

      Schönbürzelzüchter geben nach dem Schlupf weiterhin Animalisches und auch Keimfutter und halbreife Hirse. Beim animalischen Futter sollte man vorsichtig sein was man anbietet, da manche JV Mehlwürmer noch nicht richtig verdauen können. Auch Buffalos und Pinkies können für manche JV schwer verdaulich sein. Die Würmer zerkleinern kann helfen. Wiesenameisenpuppen scheinen da das non plus Ultra zu sein. Die im Handel erhältlichen gefrosteten Ameiseneier scheinen aber von Waldameisen zu sein. Meine SB nehmen die schlecht bis garnicht.

      Auf der Homepage von hofmann-photography gibt es zu den Perlhalsamadinen einen sehr guten Bericht.

      schöne Grüße,
      Alfred
    • Danke für eure Ratschläge. Ich hoffe, dass es beim nächsten Mal besser klappt. Gurke, Löwenzahn und Chicorée waren während dieser Phase immer vorhanden, ebenso Fruchtfliegen.

      Es sind halt immer wieder solche Rückschläge, die einen zweifeln lassen. Gott sei Dank überwiegt immer wieder die Freude über unser schönes Hobby.