Homöopathie bei Vögeln

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    • Danke für die Resonanz.
      Ich habe mir das Buch von Dr. Alois Weber besorgt.
      In dieser Hinsicht interessieret mich das Mittel ENGYSTOL sehr, da es als homöopathische Behandlung gegen Luftsackmilben aufgezeigt wird.
      (Oder ist das nur zur Ergänzung zum auch angegebenen Ivomec gedacht)?
      ...ist nicht klar ersichtlich

      Und noch eine andere Frage beschäftigt mich:
      Ich habe zwei Gouldamadinenweibchen mit stark vergrösserter Leber.
      Wie behandle ich jetzt?

      Unter anderem Flor de Piedra D4, wird laut Buch in Kombination mit anderen Mitteln eingesetzt, als Lebermittel bei organischen Erkrankungen der inneren Organe, die dann zu Hautveränderungen führen können wie Ekzeme etc.
      In homöopathischen Seiten gilt Flor de Piedra als Lebermittel für vergrösserte Leber was ja passen würde, aber Veränderungen der Haut haben meine Gouldweibchen nicht.
      Einfach nicht so top im Gefieder sind die Vögel.

      An anderer Stelle des Buches werden bei Leberschäden durch Vergiftungen oder Vien etc. im Kapitel Durchfall, dann als Lebermittel Carduus marianus und Lycopodium in Kombination mit anderen Einzelmitteln beschrieben.
      Aber Durchfall haben meine Vögel nicht.
      Könnte ich dann die Mittel der zwei verschiedenen Krankheitsbilder mischen ?
      oder zumindest die drei Lebermittel zusammen verabreichen?

      Was mache ich wenn zwei verschiedene Krankeiten zusammen auftreten und gleichzeitig behandelt werden sollten.
      Gibt es unverträgliche Kombinationen in der Homöopathie?

      Frage über Fragen und der Sascha steht völlig verwirrt auf dem Schlauch :?:
      :zebra:
    • Hallo Sascha,
      Piedra kannst du entweder ohne oder nach Behandlung mit Ivomec einsetzen. Zusammen hat es keinen Wert. Bei solchen "harten" Sachen wie Ivomec gehen homöopathische Mittel unter.
      Nimmst Du Globuli, dann bitte nicht anfassen und nicht mit einem Metalllöffel verrühren.
      :silber: :gouldamadine: LG Andrea :gemalte: :jap.mövchen:
    • Ich hatte früher Wellensittiche und da die ja leider immer kranker werden, habe ich mich damals meist der Homöopathie bedient. Und ich muss sagen durchweg mit guten Ergebnissen.
      zB. hatte ich einen Leberkranken Wellensittich, den konnte ich bestimmt 2 Jahre lang stabil halten. Allerdings habe ich nie die Globuli genommen, wegen dem enthaltenen Zucker. Ich habe immer die zum Spritzen gedachten flüssige Darreichungsform verwendet und mit Wasser entsprechend der Dosierung verdünnt.
      Man kann durchaus 4 -5 Mittel mischen, mehr sollten es aber nicht unbedingt sein.

      Die Homöopathie ist aber schon eine Wissenschaft für sich und auch wenn die Mittel nciht unbedingt schaden wenn es die Falschen sind, sollte man sich evtl. trotzdem vorher von jemand fachkundigem eingehend beraten lassen. Auch die Dosierung ist nicht unwichtig. Zuviel hilft nicht immer viel.
      Hast Du evtl einen TA in der Nähe der mit Homöopathie arbeitet?
      Liebe Grüße
      Petra
    • Hallo Sascha
      Der wichtigste Aspekt (falls bekannt) wäre die Causa. Also der Grund, warum die Leber
      vergrößert ist. Wenn sie zB. durch Fehlernährung, z.B. fettreiche Saaten hervorgerufen ist,
      wäre das ein anderes Mittel als wenn eine andere Causa vorhanden wäre.
      Ist die Causa nicht bekannt, benötigt man Krankheitssymptome, soweit vorhanden.
      Hier wären Gemütsveränderungen die wichtigsten, sind natürlich bei Tieren insb. Vögeln kaum zu eruieren.
      Danach kommen Allgemeinsymptome und dann Körpersymptome.

      Hat du nur die Diagnose (also zb Lebervergrößerung) muß man sehr organisch denken.
      Dann nähme man ein bekanntes "Lebermittel" wie zB. oben genannt (Lyc; Card;..o.ä) und gibt sie
      in geringer Potenz. Ich würde wenn möglich nicht mischen.

      Wenn du dich doch für 2 verschiedene Mittel (zB. eines morgens, eines abends) entscheidest, wird das
      mit der Verabreichung umständlich.
      Auf jeden Fall würde ich nicht höher als D6 gehen, höchstens 2x tgl eine Gabe. Und nicht länger als 4 Wochen am Stück.
      LG Rolf
    • In der Homöopathie ....kommt es immer auf die Potenz an welche ich nutze , um so höher die Potenz dei D um so weniger ist Wirkstoff drin Rolf.
      es müsste also heißen niedriger als D6 würde ich nicht gehen.
      Es gibt ja auch noch die C-Potenz , das sind die beiden geläufigsten...die Q-Potenz nutzt glaub ich niemand
      :silber: :gouldamadine: LG Andrea :gemalte: :jap.mövchen:
    • auch auf die gefahr hin das ich jetzt gehauen werde will ich doch mal sagen das die beste krankheit nichts taugt und in vielen fällen eine artgerechte fütterung, haltung und bewegung besser ist als zu viele medikamente.
      mir ist klar das dass bei milben oder einer ansteckung wenig bringt aber bei einer fetten leber häufig schon.
      man sollte nicht der meinung sein das medis allheilmittel sind.
      ich hab 2 arbeitskolegen, 20 jahre jünger als ich, die haben in ihrer arbeitstasche mehr vorbeugende mittel wie ich essen mitnehme. trotzdem sind die beide dauernd krank wohingegen ich in den letzten 7 jahren 4 tage gefehlt hab.
      will damit nur sagen das diese vielen medikamente auch oft das imunsystem durcheinander bringen können.
      :füttern:
      LG
      Christian aus OWL
    • Hallo !


      um so höher die Potenz dei D um so weniger ist Wirkstoff drin Rolf. schrieb:


      Ein üblicher Denkfehler. Natürlich ist weniger vom Ausgangsstoff drin, aber das ist ja gewollt.
      Je höher die Potenz, desto größer die Wirkung.
      (LM-Potenzen übrigens sind sehr wirksam, lediglich die Handhabung ist einfacher, weil die Wirkung
      nur ganz kurz anhält).

      Gruß Rolf
    • Hallo Rolf,
      ehrlich gesagt ich habe momentan nicht wirklich Lust u. Zeit auf dieses Thema näher einzugehen.
      wir haben damals in einer großen Gemeinschaft darüber diskutiert letztlich sind bei den Hochpotenzen so wenig Wirkstoff drin, da geht es dann noch höher in dem man praktisch/theoretisch nur noch Lösungsmittel x Lösungsmittel mischt ;) das hat dann erst einmal eine Wirkung :ironie:
      das hat mit Denkfehler nichts zu tun, natürlich ist das so gewollt. Denn es gibt versch. Mittel welche man in Niedrigpotenzen nicht wirklich verabreichen sollte ohne proffessionel damit zu tun zu haben.
      :silber: :gouldamadine: LG Andrea :gemalte: :jap.mövchen:
    • ok, so hatte ich es nicht verstanden das dies dein Beruf ist.
      Ist das denn jetzt ein anerkannter Beruf ? Damals war er es noch nicht. Ich wollte das damals nämlich nebenbei auch machen hab es dann aber sein lassen da nicht anerkannt. Ist aber gute 15 Jahre her.
      Homöopathie ist eine Wissenschaft für sich.

      Ich denke wer sich das Buch welches ich empfohlen habe zulegt und danach geht, kann nichts verkehrt machen.
      :silber: :gouldamadine: LG Andrea :gemalte: :jap.mövchen:
    • Heilpraktiker gibt es ja einige. Das scheint doch ein Beruf zu sein.
      Von einer Kollegin, eine Freundin ist Naturheilpraktikerin für Tiere.
      Damit verdient sie ihren Lebensunterhalt.
      In meiner zusätzlichen Krankenversicherung werden die Kosten für eine Behandlung durch einen Heilpraktiker auch übernommen.
      :gemalte: :dornastrild: Liebe Grüße Sternchen :ringelastrild: :gouldamadine:
      "Audiatur et altera Pars"
    • Hallo nochmal ganz spät
      Die Methode ist umstritten, meist von Leuten die sie nicht verstehen.
      Der Beruf mit dem man die Methode ausüben kann ist anerkannt (Arzt, Tierarzt, Heilpraktiker).

      Ja, das mit der Wissenschaft stimmt. Ich habe sie 8 Semester lang gelernt + jahrelange Praxis und bin
      immer noch fasziniert.

      Das Buch das du erwähnst besitze ich auch und finde es ziemlich gut.
      Es gibt auch mindestens ein Buch über Homöopathie bei Vögeln (Titel vergessen).
      Damals beim Überfliegen von Leseproben fand ich es nicht so toll. Es schien mir einfach auf Vögel
      "übertragen" worden zu sein ohne wirkliche Erfahrung.
      Ob es was richtig Gutes auf dem Markt gibt- keine Ahnung.

      Schönen Abend

      Rolf