Hallo zusammen,
Leider melde ich mich wieder mit einem Krankheits-Thema. Wir hatten mal wieder das größtmögliche Pech beim Vogelkauf.
Wir haben 2 Ringelastrilde über einen Zoofachhandel erworben. Die Sammelkotprobe war positiv auf Megabakterien. Die beiden Ringelastrilde wurden mit einem Antimyotikum behandelt und waren soweit symptomfrei.
Dann, innerhalb einer Woche zeigte ein Vogel (als Weibchen verkauft, waren aber 2,0) deutliche Krankheitssymptome mit Plustern, Rückzug etc. Wir stellten es im Notdienst bei einer spezialisierten Praxis vor. Alle Abstriche und Untersuchungen waren unauffällig. 3 Tage später verschlechterte sich der Zustand akut, sie wurde nochmals zum TA gebracht und verstarb vor Ort.
Zum Wohle der verbliebenen Partners beantragten wir eine Obduktion. Soeben erhielten wir die Nachricht, dass beim verstorbenen Ringel Mykobakterien, wahrscheinlich Tuberkulose gefunden wurde. Das Veterinäramt sei informiert.
Eigentlich wollten wir nur artgerecht unseren 1,1 Bestand auf 2,2 aufstocken. Das verbliebene Männchen sitzt seither in Quarantäne und wir haben mehrerlei Probleme:
- Der Test auf Mykobakterien soll bzgl "negativen" Ergebnissen oft false negatives liefern, also keine Ausreichende Aussagekraft haben. Selbst bei negativem Test besteht dauerhaft die Chance, dass das junge Männchen Tuberkulose hat und die Erreger jederzeit ausscheiden könnte.
- Das junge Männchen können wir wegen den beiden latenten potenziellen Erregern nicht zum Bestand setzen, weil das Männchen aus dem Bestand alt und nicht mehr fit ist und daran sterben könnte
- Jedes zum jungen Männchen zugesetzte Weibchen trägt lebenslang das Risiko sich an den Erregern zu infizieren und zu sterben
- Wir haben nur eine Zimmervoliere und 2 Quarantänekäfige und nur ein Zimmer für die Vogelhaltung, also keine schönen Bedingungen für eine dauerhafte Haltung vom verbleibenden Männchen
- Mit Pech, so die TA, können die Mykobakterien humanpathogen sein, v.a. der Staub ist ein Risiko. Ich bin selbst chronisch Krank mit potenzieller Immunschwäche.
- Ich kenne keine Adresse oder Option, wohin ich das verbliebene Männchen für ein schönes, langes, artgerechtes Leben vermitteln könnte. Es birgt ein Risiko für jeden Züchterbestand. Und ethisch kann ich es auch nicht vertreten ein blutjunges, vitales Tier ohne Leidens- & Krankheitsanzeichen wegen einem latenten Erreger einschläfern zu lassen.
Wir waren eigentlich bei der Organisation eines weiteren Weibchens, aber nun sind wir absolut planlos, was wir tun sollen.
Wie sind eure Gedanken?
Hat jemand eine Idee für eine Vermittlungsstelle für das junge Männchen?
Leider melde ich mich wieder mit einem Krankheits-Thema. Wir hatten mal wieder das größtmögliche Pech beim Vogelkauf.
Wir haben 2 Ringelastrilde über einen Zoofachhandel erworben. Die Sammelkotprobe war positiv auf Megabakterien. Die beiden Ringelastrilde wurden mit einem Antimyotikum behandelt und waren soweit symptomfrei.
Dann, innerhalb einer Woche zeigte ein Vogel (als Weibchen verkauft, waren aber 2,0) deutliche Krankheitssymptome mit Plustern, Rückzug etc. Wir stellten es im Notdienst bei einer spezialisierten Praxis vor. Alle Abstriche und Untersuchungen waren unauffällig. 3 Tage später verschlechterte sich der Zustand akut, sie wurde nochmals zum TA gebracht und verstarb vor Ort.
Zum Wohle der verbliebenen Partners beantragten wir eine Obduktion. Soeben erhielten wir die Nachricht, dass beim verstorbenen Ringel Mykobakterien, wahrscheinlich Tuberkulose gefunden wurde. Das Veterinäramt sei informiert.
Eigentlich wollten wir nur artgerecht unseren 1,1 Bestand auf 2,2 aufstocken. Das verbliebene Männchen sitzt seither in Quarantäne und wir haben mehrerlei Probleme:
- Der Test auf Mykobakterien soll bzgl "negativen" Ergebnissen oft false negatives liefern, also keine Ausreichende Aussagekraft haben. Selbst bei negativem Test besteht dauerhaft die Chance, dass das junge Männchen Tuberkulose hat und die Erreger jederzeit ausscheiden könnte.
- Das junge Männchen können wir wegen den beiden latenten potenziellen Erregern nicht zum Bestand setzen, weil das Männchen aus dem Bestand alt und nicht mehr fit ist und daran sterben könnte
- Jedes zum jungen Männchen zugesetzte Weibchen trägt lebenslang das Risiko sich an den Erregern zu infizieren und zu sterben
- Wir haben nur eine Zimmervoliere und 2 Quarantänekäfige und nur ein Zimmer für die Vogelhaltung, also keine schönen Bedingungen für eine dauerhafte Haltung vom verbleibenden Männchen
- Mit Pech, so die TA, können die Mykobakterien humanpathogen sein, v.a. der Staub ist ein Risiko. Ich bin selbst chronisch Krank mit potenzieller Immunschwäche.
- Ich kenne keine Adresse oder Option, wohin ich das verbliebene Männchen für ein schönes, langes, artgerechtes Leben vermitteln könnte. Es birgt ein Risiko für jeden Züchterbestand. Und ethisch kann ich es auch nicht vertreten ein blutjunges, vitales Tier ohne Leidens- & Krankheitsanzeichen wegen einem latenten Erreger einschläfern zu lassen.
Wir waren eigentlich bei der Organisation eines weiteren Weibchens, aber nun sind wir absolut planlos, was wir tun sollen.
Wie sind eure Gedanken?
Hat jemand eine Idee für eine Vermittlungsstelle für das junge Männchen?
Liebe Grüße,
Withi
Withi

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Manchmal lässt sich das auch super mit einem Tagesausflug irgendwo hin verbinden.
