hi, ich weiß nicht ob ich jetzt hier richtig bin da ich zuvor nie ein "forum"genutzt habe.
ich nehme schon mein ganzes leben immer wieder tiere in not auf und alle haben entweder ein tolles zuhause gefunden oder blieben auf lebenszeit bei mir.
nun habe ich heute, nach reichlichen infos und überlegung ,2 binsenastrildte übernommen. sie fühlen sich auch schon recht wohl hier und werden auf ewig bleiben.
bisher habe ich mich aber nie mit dem thema beringung beschäftigt. da beide einen haben und ich ihnen schon gerne die möglichkeit geben möchte zur passenden zeit auch mal ein gelege in der aussenvoliere zu haben, stellen sich mir ganz neue fragen. lasse ich den nachwuchs unberingt oder beringe ich sie aber wie läuft das dann ab. Sollte nachwuchs da sein wird dieser auch nur in wirklich gute hände gegeben oder würde bleiben. ich möchte zum wohle der tiere nichts falsch machen.
lieben gruß
bärbel
ich nehme schon mein ganzes leben immer wieder tiere in not auf und alle haben entweder ein tolles zuhause gefunden oder blieben auf lebenszeit bei mir.
nun habe ich heute, nach reichlichen infos und überlegung ,2 binsenastrildte übernommen. sie fühlen sich auch schon recht wohl hier und werden auf ewig bleiben.
bisher habe ich mich aber nie mit dem thema beringung beschäftigt. da beide einen haben und ich ihnen schon gerne die möglichkeit geben möchte zur passenden zeit auch mal ein gelege in der aussenvoliere zu haben, stellen sich mir ganz neue fragen. lasse ich den nachwuchs unberingt oder beringe ich sie aber wie läuft das dann ab. Sollte nachwuchs da sein wird dieser auch nur in wirklich gute hände gegeben oder würde bleiben. ich möchte zum wohle der tiere nichts falsch machen.
lieben gruß
bärbel
Da wir sie nicht abgeben wollten, haben wir sie zu einem 6-10köpfigen Schwarm anwachsen lassen und betreiben seither Geburtenkontrolle (Eier im Nest werden sterilisiert, idealerweise soll jede Henne mal Küken aufziehen, wenn Altvögel sterben). Binsen sind Schwarmvögel. Ihr Fortpflanzungsdrang wird bei nur 2 Vögeln sehr hoch sein. Wir haben mit 4 Vögeln gestartet und bei 6 Vögeln war der Fortpflanzungsstress spürbar geringer und spürbar weniger Gelege. Die Partnerwahl haben unsere Freiflieger selbst getroffen. Wir haben nur kontrolliert (eben anhand der Farbringe), dass es dabei zu keiner Inzucht kommt. Und ob Zufall oder ob die Vögel das irgendwie wissen: sie haben sich immer Partner aus der anderen "Familie" geholt. Die Binsen sind wirklich sehr unkompliziert. Zu den Ringen hat Amigomaus schon alles gesagt. Wir haben nie geschlossene Ringe verwendet, denn das Beringen bei den kleinen, zarten Kükenbeinchen ist echt heikel. Bei offenen Farbringen ist das leichter. Dennoch solltest du die Zeit beim Beringen einhalten, weil die Vögel dann grösser und stärker werden und auch einen heftigeren Fluchtinstinkt bekommen, so dass es noch mühsamer wird, ihre winzigen Beinchen festzuhalten und etwas darüber zu streifen. Eine Farbberingung würde ich schon empfehlen, weil du sie sonst gar nicht auseinanderhalten kannst. Wir haben auch bei jedem Nachwuchs notiert, wer Vater und Mutter ist, denn binnen Kürze hat man das sonst vergessen (quasi Mini-Zuchtbuch).