Gesellschaft für Ringel-Paar?

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    • Gesellschaft für Ringel-Paar?

      Hallo zusammen,

      lang ists her. Als ich das letzte Mal gepostet hatte wohnten bei mir noch 2.2 Ringels. Das Senior-Männchen Kili ist diesen Sommer leider nach einem langen Kampf an Krebs gestorben (bzw. eingeschläfert worden). Kurz danach verstarb seine blutjunge Partnerin an einem Schlaganfall/ Herzinfarkt. Im Moment verbleibt also noch ein Pärchen bei mir.
      Wir sind kurz nach den Todesfällen in eine andere Wohnung umgezogen und haben uns mittlerweile allesamt eingelebt. Nun frage ich mich immer wieder, ob wir noch zusätzlichen Besatz dazu holen sollten oder nicht... Die beiden lieben es zwar aus dem Fenster in den Garten zu schauen und so "Vogel-TV" zu haben und scheinen soweit ganz zufrieden zu sein. Allerdings sind sie eben auch Schwarmvögel und nun nur in einer super kleinen Gruppe.
      Die letzte Ringel-Zusammenführung ist jedoch suboptimal verlaufen und wir mussten beide Pärchen bis zum Ende getrennt voneinander halten.

      Wie ist eure Einschätzung? Sollen wir es wagen ihnen Gesellschaft zu geben, in der Hoffnung dass es keinen Knatsch gibt? Oder vielleicht sogar eher 1,1 einer anderen Art dazu setzen, um Brutigkeits-Streiterein innerhalb der gleichen Art vorzubeugen?
      Ich freue mich auf eure Einschätzung.

      Liebe Grüße,
      Withi
      Liebe Grüße,
      Withi :ringel:
    • Hallo könntest du uns mitteilen wie die Vögel untergebracht sind bzw. Käfiggröße? Ist natürlich so das wenn du noch eine andere Art dazu setzt es trotzdem zu Streitigkeiten kommen kann wenn die Vögel in Brutstimmung kommen da kann man nur mut einer reinen Männergruppe vorbeugen. Stell dochmal Bilder des Käfigs ein. Gruß Rainer
    • Hallo zusammen,

      hier die Maße der Voliere/Käfigs: L 94cm, H 120cm, T 68cm
      Ich habe damals leider keine Voliere bekommen, die länger als hoch war...
      voliere.PNG
      Meine Hoffnung war ja mit dem Umzug mehr Platz für eine größere Voliere zu haben. Leider haben wir jedoch keine Wohnung gefunden, die wirklich mehr Platz zugelassen hätte. Wenn wir noch eine andere Unterbringung für den Schrank links finden könnte ich nächstes Jahr eine deutlich größere Zimmervoliere basteln, bis dahin bleibt es bei der derzeitigen Unterbringung + Freiflug.

      Zur Diagnose:
      Die Diagnosen wurden jeweils von vk. TA gestellt. Bei Kili, dem 10-jährigen Männchen wurden langwierige Laboruntersuchungen von Kot, Kropfabstrich, regelmäßige allg. Kontrolle etc. gemacht. Es wurde nichts gefunden außer einem verhärteten, vergrößerten Gewebeklumpen im Bereich der Leber. Als es ihm wieder akut schlechter ging waren wir mehrfach beim Not-TA (vk), u.a. in Karlsruhe bei Dr. Britsch. Dort wurde u.a. ein MRT gemacht, dass deutlich einen Tumor im Leberbereich zeigte. Der TA meinte, dass es ungewöhnlich sei, dass sich bei so einem kleinen Vogel der Klumpen so sichtbar abgehoben hätte. Kili hatte zuletzt immer größere Probleme beim Kot absetzen, war leicht untergewichtig, hatte Bauchkrämpfe usw. Er sprang auch nicht auf Schmerzmittel an, wurde immer schwächer, konnte in seiner letzten Nacht nicht mehr auf der Stange sitzen, etc. - weswegen wir uns schweren Herzens entschieden nicht noch weiter zu versuchen lebensverlängernde Maßnahmen zu finden und ihn zu erlösen.

      Seine Partnerin war ~ 1 Jahr alt, augenscheinlich kerngesund. Als ich 1 Woche nach Kilis Tod von der Arbeit nach Hause kam saß sie auf dem Boden. In Sorge rief ich wieder bei der TA-Notaufnahme an und wir bereiteten uns auf einen Transport nach Karlsruhe vor. Ich fing sie kurz raus, tastete sie ab - keine Legenot, kein verklebter After, gut genährt, auch sonst keine Vergiftungserscheinungen oder Verletzungen zu erkennen. Sie saß dann wieder auf dem Käfigboden und keine 5 Min später zuckte ihr Kopf ganz komisch zur Seite, sie hatte so etwas wie einen Krampfanfall, wobei sie den Kopf etwas verdrehte, den Flügel von sich streckte und sehr schnell zitterte. Sie brach quasi zeitgleich/sofort zusammen, ihre Augen schlossen sich. Ich rief den TA wieder an um heraus zu bekommen, ob sie vielleicht nur ohnmächtig geworden war. Beim Telefonat setzte jedoch schon die Leichenstarre ein. Die Diagnose wurde hier telefonisch gestellt, da wir von einer Obduktion absahen.

      Die zwei verstorbenen Ringels saßen übrigens zu der Zeit getrennt von den beiden verliebenen Ringels. Die Voliere haben wir auseinander genommen und von oben bis unten gründlich desinfiziert - just in case.

      LG
      Liebe Grüße,
      Withi :ringel:
    • kleinesLicht wrote:

      Withi wrote:

      Sie saß dann wieder auf dem Käfigboden und keine 5 Min später zuckte ihr Kopf ganz komisch zur Seite, sie hatte so etwas wie einen Krampfanfall, wobei sie den Kopf etwas verdrehte, den Flügel von sich streckte und sehr schnell zitterte.
      So ZNS Erscheinungen können auch auf ein Schädel-Hirn Trauma hindeuten.
      Ah stimmt, das hatte ich damals auch im Kopf. Ich hatte leider vor ihrem Tod überhaupt keine Anzeichen eines Traumas gesehen (Kopf hing nicht schief, kein Torkeln, keine auffälligen Bewegungen o.ä.)... sonst hätte ich sie nicht so rausgefangen und untersucht... und stattdessen lieber dunkel und ruhig untergebracht. :(

      Ich habe einen Züchter ausfindig gemacht, der mir am Wochenende an Pärchen Ringels abgeben könnte. Zwecks Volierenvergrößerung bin ich auch am überlegen... Würde ihnen so gerne ein größeres Zuhause bieten können.

      LG
      Liebe Grüße,
      Withi :ringel:
    • Withi wrote:

      Ah stimmt, das hatte ich damals auch im Kopf. Ich hatte leider vor ihrem Tod überhaupt keine Anzeichen eines Traumas gesehen (Kopf hing nicht schief, kein Torkeln, keine auffälligen Bewegungen o.ä.)... sonst hätte ich sie nicht so rausgefangen und untersucht... und stattdessen lieber dunkel und ruhig untergebracht.

      Naja, es war nur eine Überlegung, weil es sonst keine Anzeichen für Krankheit gab. Ich hätte sie auch untersucht, schon um Verletzungen auszuschließen.
      VG
      :jap.mövchen: :gouldamadine:
    • Hallo ihr beiden, Danke für eure Antworten.

      Der Quarantänekäfig steht bereit. :) Die Neuzugänge kommen vermutlich zudem nächste Woche zusätzlich zur TA um prophylaktisch eine Spot-On-Behandlung durchzuführen und den Kot zu untersuchen. Auch wenn dies zusätzlichen Transportstress für die beiden bedeutet hatte mir meine Tierärztin hierzu geraten.

      Ja, ich möchte auf jeden Fall mehr Breite bieten. Eben dies ist im kleinen Wohnzimmer gerade das Problem, sonst hätte ich längst expandiert. Die kleine Voliere auf dem Foto hatte ich damals für meine Zebrafinken geschenkt bekommen und seither nicht mehr Platz für etwas größeres gehabt. Vielleicht lässt sich ein Bücherregal in ein anderes Zimmer verbannen... Dann kann ich zum Leidwesen meines Freundes vogeltechnisch expandieren. :D Zumindest in der Größe... Vermutlich wird es dann auf eine Maßanfertigung / Anfertigung von einem Volierenbauer hinauslaufen...


      @kleinesLicht: Verstehe ich! Der Tod war einfach so urplötzlich, schockierend und bitter. Bisher hat sich noch kein einziger Ringel in meinem Beisein den Kopf an der Decke oder einer Sitzstange angehauen. Dieses Weibchen war zudem sehr ruhig und sogar etwas zutraulich. Klar, unerwartete laute Geräusche können die Vögel immer mal erschrecken, aber ich kann und konnte mir bei bestem Willen nicht erklären, welche externen Faktoren ihren Kollaps (und ein etwaiges Hirntrauma) hervorgerufen haben könnte.
      Liebe Grüße,
      Withi :ringel:
    • Hallo Rainer,

      zum Glück sitzen sie im Quarantänekäfig. Die beiden sind leider nicht so kerngesund wie ich es mir erhofft hatte. Im Licht dort hatte ich nicht erkannt, dass einer geschwollene Augenlider hat und das Weibchen sitzt seit Sonntag mit Schwanzatmung auf einer Stelle und hüpft ab und an nur kurz zur Kolbenhirse und wieder zurück.
      Ich hätte deinen Ratschlag gerne angenommen, aber da sie nicht fit auf mich wirken und ihren Kopf an oft an der Stange reiben ist in meinen Augen leider eine Untersuchung angesagt... Auch um Parasitzen, Ornithose o.ä. bei dem Ringel mit Augenproblemen auszuschließen. :(

      Ansonsten sind es ganz, ganz liebe Ringels die sich zumindest untereinander sehr gut verstehen. Meine anderen beiden Pappenheimer waren total aufgeregt Antwort auf den Kontaktruf zu erhalten.
      Liebe Grüße,
      Withi :ringel:
    • Withi wrote:

      das Weibchen sitzt seit Sonntag mit Schwanzatmung auf einer Stelle und hüpft ab und an nur kurz zur Kolbenhirse und wieder zurück
      Das hört sich ein bisschen so an, als würde. das Weibchen gern legen. Hänge ihnen doch ein Nest in den Käfig, dann tun sie sich leichter. Und überhaupt: Ringel schlafen gern in Schlafnestern... Ich weiss, jetzt werden viele meinen, dass das Nest den Bruttrieb fördert. Ich habe seit Jahren zwei Ringel-Hennen. Eben Hennen, weil ich keine Vermehrung wollte und mich dieses Brut-Revierverhalten, das auch bei Kunsteiern auftritt, langfristig genervt hat. Deshalb war die Entscheidung nur Hennen oder nur Hähne, bei uns wurden es Hennen, weil der Züchter davon mehr hatte... Mit unseren Hennen haben wir alles ausgetestet: mit und ohne Nest. Hennen legen immer Eier (auch ohne Hähne) und die Frequenz bleibt gleich, ob sie ein Nest haben oder nicht. Sie fühlen sich nur im Nest wesentlich wohler und nützen es zwischen den Gelegen auch als Schlafnest. Wir haben unseren zwei Hennen auch zwei Nester gegeben. Sie nützen sie je nach Laune: meist schlafen sie zu zweit in einem Nest. Manchmal teilen sie sich auf. Eier (4-6 Eier alle 6-8 Wochen, im Sommer mehr, im Winter längere Abstände) liegen nur in einem Nest.
      Ich würde die kranken Ringel ja dem Verkäufer zurückgeben und eher versuchen mit dem eigenen Ringelpaar Nachwuchs zu züchten und so den Schwarm auf stabile 4 Vögel zu vergrössern. Bei den Binsen war es jedenfalls so, dass die AV kein sexuelles Interessse an ihrem erwachsenen Nachwuchs hatten. Und sofern du nicht züchten willst, könntest du so vielleicht einen Schwarm mit möglichst wenig Reviergehabe zustande bringen. Würde dann aber beim Gelege nur die letzten zwei Eier gefruchtet lassen und die anderen austauschen, so dass du sicher bist, dass es nicht zuviele werden.

      Binsen sind übrigens auch gute Gefährten für Ringel (und für so gut wie alle Prachtfinken). Allerdings würde ich Binsen niemals in kleinen Käfigen und Volieren halten. Sie brauchen mindestens 1,5-2m Fluglänge und sind die perfekten Freiflieger in Zimmern mit vielen Pflanzen oder Wintergärten. Bei uns sind die Binsen seit Jahren 24/7 Freiflieger, die niemals Probleme machten. Die Ringel hingegen sind durchaus auch Käfig-fähig und beim Freiflug etwas ungeschickter. Sie fliegen zwar auch gerne frei, aber sie bewegen sich dabei wesentlich weniger als die Binsen und gehen zum Schlafen lieber in die Voliere, wo die Schlafnester hängen. Und sie sind nicht so vorsichtig wie die Binsen. Sie rutschen schon mal hinter Flaschen etc. Deshalb sperren wir sie in die Voliere, wenn wir am Wochenende auswärts übernachten, während die Binsen immer freifliegen dürfen.
    • Hi zusammen,

      nein - die sind definitiv nicht in Legestimmung. Folgendes ist beim TA rausgekommen:
      - heftiger Nemtoden-Befall - haben heute eine Wurmkur bekommen
      - leicht unterernährt
      - Bindehautentzündung - Verdacht auf Ornithose (ganz toll, wenn man in einem Zimmer mit ihnen sitzen muss). Ich muss das Männchen jetzt 1-3x täglich rausfangen und Antibiotika-Augentropfen reintröpfeln.
      - Verdacht auf Luftsackmilben o.ä. wegen des Kopf-Wetzens - Ivomec/Spot-On erhalten (kann aber auch an der Bindehautentzündung liegen)
      - aufgrund des Allgemeinzustandes wurden auch gemacht: Kropfabstrich, Kotprobe (Labor)

      Seufz... Haben das große Programm hinter sich... Immerhin fressen sie mittlerweile und trinken auch. Nachdem ich sie in meiner Obhut habe und auch die große TA-Untersuchung mit ihnen durch habe möchte ich sie behalten. Vom Züchter bekomme ich das Geld für den TA auch nicht wieder und ob er sich so mit den Medikamenten um sie kümmern würde ist für mich gerade fraglich.

      Hier unten sieht man, wie arg der Kleine heute zwischendrinnen in den Seilen hing: :(
      b9bbef18-03f5-4a7e-8d34-aa1b2df0be0e.jpeg

      Ja, Ringel schlafen gern in Schlafnestern. Bei mir hat das aber Probleme nach sich gezogen. Die Ringels werden dadurch brutig, führt dann bei so jungen Tieren (diese hier sind aus diesem Jahr!) zu Legenot. Auch wenn es süß ist wie sie sich reinkuscheln umgehe ich da lieber das Problem. Auch in Hinblick auf die Viecher die sie haben (und potenziell auch noch haben könnten...) da ist Hygiene gerade das A & O - bin total froh ausnahmsweise so wenig Naturäste drinnen zu haben.... So kann ichs einfacher reinigen...

      Was würdet ihr mir zur Desinfektion bei Nematoden empfehlen? Bactozol habe ich gerade, hätte aber auch eine Flasche Wasserstoffperoxid hier.

      Ja, die eigene Nachzucht wäre eine Möglichkeit gewesen. Da bleibt dann immer die Frage, welches Geschlecht es wird. Bei meinen Zebrafinken hatte ich übrigens das Problem, dass ihnen egal war, wer Tochter, Nichte, Schwester oder Mutter war - die Paarbildung ging wild durcheinander...
      Nun ist die Wahl auf 2 weitere Ringels zu meinen bisherigen 1.1 gefallen - ich hoffe, dass sich alle vertragen. Weitere Arten kommen dann wieder als Thema auf, wenn ich die Möglichkeit zu einer größeren Voliere habe. :)


      Hihi, das Tollpatsch-Thema kenne ich auch von meinen... :D
      Liebe Grüße,
      Withi :ringel:
    • Schlafnester sind völliger Blödsinn toll das du davon ansiehst die Vögel schlafen auch auf der Stange. Beim Verkäufer der Vögel würde ich trotzdem mal eine Ansage machen denn so kranke Vögel abzugeben ist wirklich eine Sauerei. Ich drücke dir die Daumen das sie gesund werden .Und wieder sieht man wie wichtig eine Quarantäne ist. Gruß Rainer
    • Hey Withi,

      da wird einem ja ganz übel, wenn man den armen Ringel sieht. :krank: Ich frage mich wieso man als Züchter solche Vögel abgibt. Der Kleine ist bestimmt schon länger in so schlechtem Zustand. Großes Glück für ihn, das er bei Dir gelandet ist. :hot: Hoffentlich wird er wieder gesund.

      Withi wrote:

      Bactozol habe ich gerade, hätte aber auch eine Flasche Wasserstoffperoxid hier.

      Laut Herstellerangaben hilft Bactazol nur gegen Bakterien, Viren und Pilze. Für Wurmeier muss man wohl härtere Geschütze auffahren. Aus der Taubenmedizin gibt's da das ein oder andere. Kochend heißes Wasser ist auch ganz gut. (falls möglich) Mit Wasserstoffperoxid kenne ich mich leider nicht aus.
      VG
      :jap.mövchen: :gouldamadine:

      The post was edited 1 time, last by kleinesLicht: Rechtschreibung ().

    • Hey zusammen,

      die Kleinen futtern und trinken brav. Sie wirken mittlerweile viel vitaler. Die Schwellung am Augenlid ist beim Männchen drastisch zurück gegangen.
      Morgen wissen wir dann hoffentlich zwecks Ornithose Bescheid. Mein Freund und ich hoffen, dass wir uns weder Würmer noch letzteres eingefangen haben...

      Danke für den Hinweis bzgl. Bactozol. Ja, abkochen... Der Staub aus dem Käfig rieselt leider auf unser Sofa. :( Und die Plastikwanne könnte sich auch bei kochendem Wasser verziehen. Vllt. hilft da ein Essigbad oder Peroxid..

      LG
      Liebe Grüße,
      Withi :ringel:
    • @Withi
      Tut mir leid, dass es deinen Vögeln so schlecht geht. Das ist unverantwortlich von dem Züchter dir diese Vögel zu verkaufen und in meinen Augen gehört er auch dem Veterinäramt gemeldet.

      Nun zu deinem Problem mit dem rieselnden Staub auf das Sofa. Ich kenne leider deinen Käfig nicht. Aber ich habe an meiner Madeira Double Plexiglas angeschraubt. Einfach Löcher in die Scheiben bohren (oder bohren lassen - gibt Händler die bieten das an). Und mittels Mutter und Schraube einfach, wie bei den Astschrauben, anschrauben so fällt zumindest an den Seiten und an der Rückwand nichts heraus und du kannst die Scheiben jederzeit auch wieder entfernen, um sie zu reinigen. Für untendrunter könntest du dir eine Siebdruckplatte oder eine andere Holzplatte organisieren und irgendwie an dem Käfig befestigen. :hmm: Da ich deinen Quarantänekäfig allerdings nicht kenne, kann ich dazu keine hilfreichen Tipps geben. Eventuell könntest du den Quarantänekäfig auch woanders hinstellen, damit der Staub nicht permanent auf eure Couch fällt.

      Als "Einstreu" würde ich jetzt aktuell kein Buchenholzgranulat oder Sand verwenden, sondern Papier. So lässt sich der Kot der Vögel auch besser beurteilen. Das Papier muss allerdings täglich gewechselt werden. Wichtig ist dann natürlich auch, dass du Grit separat anbietest.

      Gegen Spelzen und andere Futterreste kann man soweit nichts so wirklich tun. Wenn du aber die Möglichkeit hast, dann biete das Futter mittig im Käfig (ggf. auf dem Boden) an. So fällt deutlich weniger raus. ;)


      :zf: :jap.mövchen: LG Jenny :gouldamadine: :binsen2: