Krankheitsanzeichen Gouldamadinen

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Hallo kommt auf die Stärke des Befalls an wie schon gesagt wir können hier aus der Ferne nur Tips geben aber keine Diagnose stellen Luftsackmilben kommen halt bei Gouldamadinen häufig vor deshalb denkt man zuerst daran . Wichtig ist jetzt mal die Vögel zu gesundheitlich so zu stabilisieren das sie eine Behandlung überstehen. Also erstmal eine kur mit Nekton B komplex
    • Okay, andere schreiben oft dass sie das immer mavhen, egal ob der vogel es hat oder nicht! angeblich bringt es dem vogel nicht um. ist auf die nackenhaut einfavh auf den nacken also die federn oder gibt es irgendwo ein video wie man das genau machen muss?
    • Sischuster wrote:

      Okay, andere schreiben oft dass sie das immer mavhen, egal ob der vogel es hat oder nicht! angeblich bringt es dem vogel nicht um

      Ja, das schreiben sie, vergessen aber dabei zu erwähnen (oder wissen es selber nicht) das Ivermectin (der Wirkstoff im Ivomec) ein Nervengift ist, bei dem es auf die Dosierung ankommt und welches auch zum Tod der Vögel führen kann. Die Vögel sterben dann an einer Vergiftung. Ivermectin reichert sich sofort in der Leber und im Fettgewebe des Vogels an, ist der Vogel stark abgemagert oder nimmt man zu viel ...
      Es hat schon seinen Grund das man es in Deutschland nur auf Rezept bekommt.

      Bei sehr geschwächten Vögeln kann schon die normale Dosis zum Tod führen, das ist einfach so. Auf dem Medikament welches man in Holland beziehen kann, stand immer der Warnhinweis drauf, das man bei geschwächten Vögeln sehr behutsam vorgehen muss.

      Das zweite Problem an der Sache, nicht jedes knacken, knistern oder Niesen hat etwas mit Luftsackmilben zu tun. Es gibt noch einiges mehr, was derartige Symptome verursacht. Hefepilze, Trichomonaden, Bakterien im Kropf, kann ich Dir aus eigener Erfahrung sagen. Man kann das als Laie einfach nicht einschätzen. (außer man ist Hellseher) Luftsackmilben sind immer eine Verdachtsdiagnose auch beim TA.

      Sischuster wrote:

      ist auf die nackenhaut einfavh auf den nacken also die federn oder gibt es irgendwo ein video wie man das genau machen muss?

      Logischerweise muss man die Federn zur Seite schieben, die ölige Flüssigkeit kommt direkt auf die Haut damit sie einziehen kann. Man nimmt einen kleinen! Tropfen. Am besten lässt man sich das von einem TA zeigen.

      Sischuster wrote:

      Der Vogel schläft auf einen Bein und man hört nichts mehr.

      Dann brauch der auch erst mal keine Medikamente mehr. Abwarten und weiter beobachten.
      VG
      :jap.mövchen: :gouldamadine:
    • Mir ist gerade noch etwas eingefallen, da ich noch ein bisschen recherchiert habe und gelesen hab, dass die Vögel küchendämpfe überhaupt nicht gut vertragen. Wir haben eine komplett offene Wohnung (Küche, wohn- u. Esszimmer in einem). Letzte Woche haben wir ein Raclette in der Wohnung gemacht. Wir haben natürlich gelüftet aber nicht gewusst, dass dieser Rauch den vögeln so schaden kann. Das krächzen hat direkt am Tag darauf angefangen...könnte es damit zusammenhängen?? es ist jedoch komisch dass es nur einen einzigen Vogel betrifft..
    • Die Vögel stehen nicht in der Nähe der Küche. „Normale“ küchendämpfe kommen dort nicht hin. Da wir es aber nicht wussten und das Raclette gemacht haben war es eher in dem offenen Raum... werden wir natürlich nicht mehr machen aber ist das sehr schädlich wenn das jetzt das eine mal passiert ist ? Zumal den anderen Vögeln auch überhaupt nichts fehlt..
    • Die Vögel bekommen immer frische Luft sind aber keiner Zugluft ausgesetzt, haben es immer ca 23 grad warm und auch auf die luftfeuchtigkeit achten wir. Alle Vögel sind topfit außer dass einer etwas krächzt. Kann es sein dass sich das nach einer Zeit + Gabe von Nekton b komplex wieder legt??
    • Küchendämpfe jeglicher Art, auch die von Racletts, gehören nicht in die Atemwege der Vögel.
      Ich kenne jemanden, der nahezu alle Vögel (nebst Nachwuchs) verloren hat, weil die Tiere unbewusst dem Dampf von Teflon ausgesetzt waren. Entsprechend vorsichtig sollte man sein, gerade bei so kleinen Vögeln kann man nie vorsichtig genug sein.

      Wie aber bereits Rainer des Öfteren gesagt hat: Ferndiagnosen kann man nicht stellen. Entsprechend solltest du definitiv den Rat eines guten, vogelkundigen Tierarztes suchen und dich nicht mit irgendwelchen Mutmaßungen befassen. Das hilft letztendlich auch den Tieren nicht weiter.

      Ein Kropfabstrich, der ins Labor geschickt wird, wäre hilfreich. Dort können nach Bakterien und (Hefe-) Pilzen gesehen werden. Solch ein "Schnupfen" kann auch durch einen Infekt ausgelöst werden. Dafür braucht man aber schlichtweg eine Diagnose vom Tierarzt.


      :zf: :jap.mövchen: LG Jenny :gouldamadine: :binsen2: