"self-made" Nistkästen aus Plastik oder Pappe?

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    • "self-made" Nistkästen aus Plastik oder Pappe?

      Hallo miteinander, :huhu:

      Ich wollte einmal nachfragen, ob jemand von euch schonmal Nistkästen Marke Eigenbau aus Pappkarton oder Plastik angeboten hat?

      Ich habe nämlich bereits des öfteren mal gesehen, dass gerade in anderen Ländern häufig ausgediente Schuhkartons oder leere Eiscremdosen als Nistkästen, sei es für Goulds oder andere Finken genutzt werden. Wäre das nicht eine kostensparende Alternative? Was gibt es da zu beachten?


      :zf: :jap.mövchen: LG Jenny :gouldamadine: :binsen2:

    • Hallo Schocko'finches,
      Pappkartons würde ich nicht empfehlen, da diese sich schlecht reinigen lassen bzw. sich mit Dreck/Feuchtigkeit vollsaugen können und dann die Gefahr besteht, dass sie anfangen zu schimmeln.
      Plastikgefäße scheinen mir, aufgrund der fehlenden Luftzirkulation ungeeignet.
    • @Icke
      Ich habe leider auch bei Holznistkästen die Erfahrung gemacht, dass sie nicht so recht durchlüftet sind. :hmm:
      Vergangenes Jahr hatte ich bei meinen Zebrafinken ja echt ein Problem mit feuchten Nistkästen. In einem hat sich letztlich sogar Schimmel gebildet, sodass ich die Jungvögel umsiedeln musste, da sich andernfalls Krankheitserreger hätten ausbreiten können...
      Mein Bekannter aus Brasilien verwendet ausgewaschene Eisverpackungen (1l-Container). Dort schneidet er ein Einflugloch rein und macht noch mehrere kleine Löcher zur Durchlüftung mit in die Packung. Er nimmt diese halt immer, weil sie sich ja auch leichter reinigen lassen... Nur wollte ich mal fragen, ob das hier in Deutschland überhaupt jemand macht. Auf YouTube gibt es ja zu Hauf Erklärungen, wie man Nistkästen für Finken aus Plastik baut.

      Bei Pappkartons wäre ich auch vorsichtig. Ich könnte mir vorstellen, dass sie doch arg schnell feucht werden könnten und dadurch Gefahr für den Nachwuchs bestünde. :hmm:


      :zf: :jap.mövchen: LG Jenny :gouldamadine: :binsen2:

    • Ich hatte auch schon ein schimmliges Nest. Gerade noch rechtzeitig bemerkt.
      Ein nasses Nest ist aber nicht alltäglich, da muss schon mit der Verdauung der Jungvögel was nicht passen. Das war mein erstes nasses Nest überhaupt.

      Nester aus Karton werden weltweit häufiger verwendet, ich habe auch schon überlegt, ob ich welche basteln soll. In den Niederlanden oder Belgien kann man sogar welche fixfertig bestellen, die müssen nur noch gefaltet werden.
      Sie sind ohnehin als Einwegnistkasten gedacht, also stellt sich die Frage mit der Reinigung nicht.

      Plastiknistkästen sind in den USA populär, aber in Sachen Belüftung ist das nicht ideal.

      Ich bin beeindruckt über die Kreativität. Was in anderen Ländern alles als Nistkasten zweckentfremdet wird, auf das wäre ich nie gekommen.