Quellen für gute Tipps zur Zucht gesucht

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    • Quellen für gute Tipps zur Zucht gesucht

      Hallo miteinander,

      ich habe überlegt, dass ich gerne meine Goulds im nächsten Jahr mal brüten lassen möchte. Um dafür gut gewappnet zu sein, suche ich nach guten Quellen, wo ich viele Informationen zur Zucht und Aufzucht rund um die Goulds finden kann.

      Ein paar Grundlagen habe ich bereits gefunden. Aber mir fehlen noch etliche Informationen, z.B.
      - welche Nistkästen sind am besten für die Zucht geeignet? Welche Maße sollten sie haben?
      - welches Keimfutter ist am besten geeignet für die Finken? Was sollte unbedingt an Sämereien enthalten sein? Dürfen Mungbohnen, Hafer und ähnliches enthalten sein?
      - welches Eifutter eignet sich am besten?
      - wann und wie beringt man die Jungvögel am besten und welche Ringgröße ist notwendig?
      - welches Verhalten ist normal bei frisch gebackenen Eltern, wann sollte ich hellhörig werden?

      Leider habe ich keine Züchter im näheren Bekanntenkreis, die ich fragen kann. Ich habe lediglich das Glück, dass ich jemanden aus Brasilien via Instagram kennen gelernt habe, der mir schon recht viele Fragen beantwortet hat. Aber er spricht kaum Englisch und Portugiesisch spreche ich überhaupt nicht. Daher brauche ich einfach auch andere Quellen. ;) Ich hoffe, dass ihr mir helfen könnt. Vielleicht gibt es ja auch gute Bücher, in denen man alles nachlesen kann, die ich nur noch nicht gefunden habe... :D


      :zf: :jap.mövchen: LG Jenny :gouldamadine: :binsen2:

    • Hallo Schocko'finches,

      für meine Goulds habe ich zwei verschiedene Nistkastenmodelle, beide werden gut angenommen.
      Beide sind aus einfachem Holz und haben folgende Maße:
      L/B/H: 19,12,11, Lochgröße:3,5cm
      L/B/H: 12,12,16, Lochgröße:3,0cm
      Für die Fütterung verwende ich normales Astrilden/Amadinenfutter und wenn Jungtiere im Nest sitzen, gebe ich zusätzlich gehäutete Mehlürmer.
      Eigl ist die Zucht von Gouldamadinen eine einfache Sache, wenn man Tiere hat die sich gut miteinander verstehen.
    • Icke wrote:

      die Goulds nehmen die Mehlürmer ohne Probleme, allerdings bevorzugen sie die ganz kleinen.
      Ich finde das mit den Mehlwürmern auch sehr interessant. Selbst meine Binsen (außer einer) und meine Zebrafinken haben die Mehlwürmer nicht angerührt, obwohl sie es eigentlich gewöhnt sein müssten von den Vorbesitzern. Habe ich da was falsch gemacht?
      Und meinst du, mit den ganz Kleinen die frisch geschlüpften Mehlwürmer?


      :zf: :jap.mövchen: LG Jenny :gouldamadine: :binsen2:

    • Icke wrote:

      Eigl ist die Zucht von Gouldamadinen eine einfache Sache, wenn man Tiere hat die sich gut miteinander verstehen.

      Ich hätte es erst auch nicht gedacht, weil Goulds früher schwierig zu züchten waren.
      Aber wenn sie unbedingt wollen, ist es beinahe schwer sie davon abzuhalten.
      Als ich letztes Jahr ein paar Tage weggefahren bin und Vertretung zum Vogelfüttern bei mir daheim war, haben die allen Ernstes angefangen, am Käfigboden zu brüten.
      Ich dachte mir, gut, wenn ihr Verrückten es so wollt, dann probiert es mal. War dann eine kleine Herausforderung beim Putzen.
      Sie haben anstandslos drei Jungvögel großgezogen. Vermutlich die ersten "Bodenamadinen" in der Geschichte der Gouldamadinenzucht.

      Sie haben dieses Jahr wieder gebrütet, diesmal im Nistkasten. Ein selbstgezogener Hahn "vom Boden" hat dieses Jahr auch erfolgreich JV, zum Glück hat er keine Macke und normal im Nistkasten gebrütet.

      Gefüttert habe ich zusätzlich Eifutter, meine lieben das sehr. Außerdem noch Gurke, halbreife Gräser und Vogemiere aus dem Garten.
      Zum Glück sind meine völlig unproblematisch beim Futter, die fressen und verfüttern so ziemlich alles.

      Fazit: wenn sie wollen, dann tun sie auch.
    • @'Schoko''finches:

      Ich meine damit die Mehlürmer nach der ersten o zweiten Häutung. Diese sind nur ein Drittel so groß wie ausgewachsene Mehlürmer.
      Meine Erfahrung hat gezeigt, dass die Vögel, die früher selbst mit Mehlürmern aufgezogen worden sind, ihren Nachwuchs ebenfalls mit tierischer Kost versorgen.
      Das ist dann halt eine Frage der Gewöhnung.