Rote Vogelmilbe oder (Hefe-)Pilzerkrankung

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    • Rote Vogelmilbe oder (Hefe-)Pilzerkrankung

      Hallo miteinander,

      vor einigen Tagen war ich mit 2 meiner Gouldamadinen bei einer vogelkundigen Tierärztin. Insbesondere eine meiner neuen Henne hat eine kahle Stelle im Gefieder, die mir der Züchter als "Kabbelei" mit einem Hahn verkaufte. Trotz Vitamin-B-Kur änderte sich aber an der kahlen Stelle nichts. :( Im Gegenteil. Es kamen sogar im Gesicht noch kleinere kahle Stellen dazu. :regen:

      Die Tierärztin hat eine Federprobe unter dem Mikroskop betrachtet, merkte aber bereits beim Rupfen an, dass die Federn sich sehr leicht rupfen ließen (bei beiden Goulds). Unter dem Mikroskop stellte sie dann fest, dass die Federkiele wohl verändert seien - irgendwie kaputt. Milben hat sie aber nicht entdeckt.

      Nun hat sie 2 potentielle Diagnosen gestellt: Entweder habe ich mir die Rote Vogelmilbe in die Wohnung geholt oder die Vögel haben eine Pilzerkrankung.
      Merkwürdig an der Sachen ist, dass nur ein einziger Vogel nachts aufschreckt und das ist die 2. Goulds-Henne, die aber keine Veränderungen im Gefieder hat. Die mit den kahlen Stellen ist noch kein einziges Mal nachts aufgeschreckt. Auch die anderen Vögel (Binsen, Mövchen, Zebrafinken und 2 weitere Goulds) sind noch nicht ein einziges Mal nachts aufgeschreckt. :hmm:

      Da ich mittels Tuchtest auf der Voliere nichts gefunden habe, habe ich heute auf einer Vogelausstellung mal das Gespräch zu Züchtern und einer anderen vogelkundigen Tierärztin gesucht, die mir den Tipp gaben, die Voliere mit Taschentüchern/Küchentüchern/Wattestäbchen abzuwischen und zu schauen, ob sich dort eventuell etwas findet.
      Als ich Zuhause angekommen bin, habe ich das natürlich direkt gemacht. Lediglich im untersten Bereich des Käfigrahmens habe ich dann dunkle, rötliche Flecken entdeckt, kann aber nicht deuten, ob es wirklich Milben sind oder Staub/Dreck von der Einstreu (ich verwende Buchenholzgranulat).

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      Ich weiß, dass Ferndiagnosen immer schwierig sind. Aber könnt ihr mir da eventuell helfen? Habt ihr Tipps, was ich tun kann? Sollte ich vorsorglich bereits mit der "Vernichtung" der potentiell vorhanden roten Vogelmilben beginnen? Wenn ja, wie? Raubmilben, Chemiekeule, Kieselgur?
      Wenn es ein Pilz sein sollte, sollte ich dann besser die Vitaminpräparate weglassen (darin ist ja oft Zucker, der den Pilzwachstum begünstigt)?

      Hier noch Bilder der Henne. Der Goulds-Hahn hat auf einer Seite auch kleinere kahle Stellen. Allerdings werden die nicht größer...

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      :zf: :jap.mövchen: LG Jenny :gouldamadine: :binsen2:

    • Das Bild ist echt unscharf. Die rote Vogelmilbe kann man ziemlich einfach nachweisen indem man Die Sitzstangenenden mit doppelseitigem Klebeband umwickelt und am nächsten Morgen überprüft, ob Milben auf dem Weg zu ihrem Opfer darauf kleben geblieben sind. Oder Klebeband so in die Käfigecken kleben, das ein kleiner Tunnel bleibt, wo die Milben reinkriechen und klebenbleiben.
      VG
      :jap.mövchen: :gouldamadine:
    • kleinesLicht wrote:

      Das Bild ist echt unscharf.
      Hab schon extra Fotos mit der Kamera gemacht und nicht mit dem Handy. Sonst wären die Bilder noch schlimmer geworden. :lachen:

      kleinesLicht wrote:

      Die rote Vogelmilbe kann man ziemlich einfach nachweisen indem man Die Sitzstangenenden mit doppelseitigem Klebeband umwickelt und am nächsten Morgen überprüft, ob Milben auf dem Weg zu ihrem Opfer darauf kleben geblieben sind. Oder Klebeband so in die Käfigecken kleben, das ein kleiner Tunnel bleibt, wo die Milben reinkriechen und klebenbleiben.
      Das habe ich auch schon gehört. Allerdings meinte man zu mir, dass man die Sitzstangen lieber nicht mit Klebeband umwickeln sollte, weil die Vögel sonst kleben bleiben könnten. :ohnmacht:
      Aber den Tipp werde ich auch noch nutzen. Ich muss nur erstmal neues Klebebad besorgen... Der Test mit dem weißen Tuch auf dem Käfig verlief jedenfalls negativ... Ich meine auch, dass sie dann unruhiger wären und aktuel schlafen wirklich alle durch. :D


      :zf: :jap.mövchen: LG Jenny :gouldamadine: :binsen2:

    • Schoko'finches wrote:

      Das habe ich auch schon gehört. Allerdings meinte man zu mir, dass man die Sitzstangen lieber nicht mit Klebeband umwickeln sollte, weil die Vögel sonst kleben bleiben könnten

      Bei mir ist noch keiner klebengeblieben, nicht mal ne Feder. Habe immer normales Klebeband fürs Büro verwendet. Das Band wird nur ein paar Millimeter dick an die äußeren Enden der Stangen und nur für eine Nacht geklebt.
      Diese extrastark klebenden breiten Gewebebänder sind logischerweise eher weniger geeignet. :hot:
      VG
      :jap.mövchen: :gouldamadine:

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    • kleinesLicht wrote:

      Bei mir ist noch keiner klebengeblieben, nicht mal ne Feder. Habe immer normales Klebeband fürs Büro verwendet. Das Band wird nur ein paar Millimeter dick an die äußeren Enden der Stangen und nur für eine Nacht geklebt.
      Diese extrastark klebenden breiten Gewebebänder sind logischerweise eher weniger geeignet.
      Hehe... ja, dann werde ich das die Tage nochmal versuchen, glaube aber mittlerweile nicht mehr daran, dass sich hier rote Vogelmilben eingenistet haben. :D


      :zf: :jap.mövchen: LG Jenny :gouldamadine: :binsen2: