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      Mir gehts's genau so, denn ich möchte nicht von jemand lesen, das er mir unterstellt, das ich "Käse" schreibe, wenn er doch selbst keinen Durchblick hat.

      Für interessierte Leute zu dem Thema noch eine Anmerkung.
      Nach der Brut im Sommer 2007 hatte ich meine Glanzs. nach Geschlechtern getrennt und außer außer Sicht- und Hörweite voneinander untergebracht. Sie waren bis November in der AV gewesen.
      Beleuchtung auf 8 Std. eingestellt.
      Mitte Februar dachte ich, ich könnte schon mal mit den Brutvorbereitungen anfangen. Da sie zuvor über 3 Monate bei Trockensaaten gesessen hatten, gab es nun täglich Keimfutter, Eifutter, Eierschalen und auch Getreideschimmelkäferlarven, die sie bei mir auch im Sommer bekommen hatten. Gurke gab es auch. Ende März sollten sie wieder paarweise in die AV's.
      Nach drei Wochen hatte ich dann die Bescherung. Die 4 Hennen hatten sich in jeder Ecke der Voliere im Buchenholzgranulat eine kleine Mulde gescharrt und saßen jeweils auf 4 Eiern.
      Also ohne NK und ohne Hähne waren sie nur über das Futter so stimuliert, das meine Planung im "Eimer" war.
      War aber trotzdem kein Beinbruch, da sie ohne weiteres ein weiteres Gelege nach dem Verbringen in die Zucht-Volieren nachschoben.
      Soviel dann zu Licht und Futter.
      Ich plappere nie etwas nach, sondern habe es selbst getestet und nicht nur einmal.
      Ganz im Gegenteil, wenn ich etwas lese werde ich es auf "Herz und Nieren" prüfen.
      Leider ist die heutige Schar der, ich sage mal Halter, viel zu unkritisch!
      Gruß
    • Zwingt dich niemand hier zu lesen und schreiben.

      Und ich habe nunmal getestet und beobachtet, dass bei manchen Arten Stimulation durch blankes Futter garnichts auslöst sondern nunmal die Jahreszeiten. Im übrigen stammt diese Theorie einzig von mir und ich habs nirgends gelesen.
      Unabhängig von Licht. Woher sollen die Vögel sonst den Impuls nehmen zu brüten? Und es ist ERWIESEN, dass manche Vögel ihren Brutzyklus entsprechend der Tiefdruckgebiete und damit verbundenen Regenfälle steuern.
      Welcher Auslöser soll es denn sonst sein, wenn sonst das ganz Jahr über alle anderen Parameter gleich sind? Den einzigen, den man nunmal nicht beeinflussen kann ist Luftdruck (außer man hält die Vögel in einer Druckkammer).
      Aber warum diskutiere ich überhaupt mit jemandem, der nicht bereit ist eine andere Meinung und Erfahrung mal wenigstens zu überdenken. Ich habe dir nie abgesprochen, dass Stimulation durch Futter nicht möglich ist. Es ist aber meiner Erfahrung nach nur die halbe Miete im Zusammenspiel bzw eine untergeordnete Rolle. Besseres Futter ist nunmal eine Folge von bestimmten Umwelteinflüssen.
      Wie dem auch sei, da wir sicherlich hier zu keiner Übereinkunft kommen, bin ich aus dem Fred mal raus.
    • https://www.prachtfinken-freunde.de/index.php?thread/6398-https-www-prachtfinken-freunde-de-index-php-thread-6396-https-www-prachtfinken-f/

      Nun klappt das ja bei vielen, vielen Züchtern und da ja 90% aller Vögel im Innenbereich unter künstlichem Licht gezüchtet werden, wird das mit den Tiefdruckgebieten wohl auch nichts werden.
      Dann kommt noch die Winterbrut dazu. Also interessiert sich keiner dieser Züchter für das Wetter, da sie unabhängig sind. Und mit der Dauer des Tageslichts haben sie auch nichts am Hut Ich bin so frei und züchte das ganze Jahr hindurch ..ich meine 12 Monate..im Innenbereich versteht sich. Draußen allerdings nur 4-5 Monate. Und wenn das mit dem Keimfutter und sonstigen Futterverbesserungen bei einigen nicht klappt, so deucht mir auch schon warum.
      Aber du weißt das ja sicher selbst!? Besseres Futter ist draußen eine Frage der Jahreszeit, im Innenbereich Gott sei Dank nicht. Und ich schrieb ja schon an anderer Stelle; "Vogelhaltung ist an sich nicht kompliziert da logisch."
      Eine Wissenschaft muß man daraus nicht machen.
      Sicher wird es bei einigen auch einige Denkanstöße gegeben haben...vielleicht sind einige dann etwas konsequenter in ihrer Haltung?
      Und das war es dann auch....
      Heia Safari
    • Für die meisten Züchter beginnt die Saison im Winter. Damit die Gouldamadinen bis zu den Schauen im Herbst garantiert durchgefärbt sind, aber noch nicht wieder mausern.
      Auch bei den domestizierten Prachtfinken (Mövchen, Reisamadine, Zebrafink) beginnt die Zucht im Winter.
      Die Beleuchtung ist nicht wichtig, so lange es nicht zu (lange) dunkel ist. Früher hat man im Keller bei Glühbirnenlicht gezüchtet (machen manche immer noch) - und das erfolgreich.
      Zumindest bei diesen Arten kommt die Brutstimmung hauptsächlich durchs Futter.
      Bei Zebrafinken und Mövchen bräuchte man überhaupt nur einen Nistkasten und ab geht die Post. Man füttert sie trotzdem vor der Brut noch gut, damit sie top fit sind und kräftige Nachkommen hervorbringen.

      Vögel, die in gemäßigten Zonen leben, sind sicher viel stärker vom Licht beeinflusst. Auch Kanarienvögel reagieren auf die Jahreszeiten.