Prachtfinken ganzjährig in Außenvoliere

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    • Prachtfinken ganzjährig in Außenvoliere

      ich bin immer wieder erstaunt, was sich manche Menschen so denken.
      Ich hätte jetzt eine Anfrage wg Verkauf von Gouldamadinen.

      Ich fragte nach, wie die Gouldamadinen untergebracht werden sollen...

      Ganzjährig in einer Aussenvoliere. Es sollen noch andere Prachtfinken dazu.
      Er meinte sie ist auch mit Schutzhaus und da sind es im Winter mind. 10 Grad.

      Ich meinte, das ist zu kalt. Selbst wenn die Gouldamadinen das überleben, werden sie sich nicht wohl fühlen.

      Und dann kam mein Lieblingsspruch:
      "In Australien kann es auch sehr kalt werden". :wand:

      Ich habe ihm jetzt nicht geantwortet. Vllt hätte ich ihm ja erklären sollen, dass die Gouldamadinen aus dem Teil von Australien kommen, wo die
      Temperaturen selbst nachts nur selten unter 20 Grad fallen und am Tage liegen sie fast immer über 30 Grad.

      Klar gibt es Gebiete, wo es bitterkalt werden kann. Oder auch in der Nacht.
      Da kommen aber diese wärmeliebenden Prachtfinken aber nun mal nicht her. Auch wenn sie sich schon an unsere Zimmertemperaturen gewöhnt haben, ist doch immer noch ein gewisses Grundbedürfnis da.

      Genauso wie in Australien gibt es auch in Afrika die unterschiedlichsten Klimazonen. Auch da sind Gebiete da, wo es selbst In der Nacht warm bleibt.
      Bei den Afrikanern würde ja auch niemand auf die Idee kommen sie bei 10 Grad zu halten.
      Da ist es den Leuten dann schon eher bewusst, dass die wärmeliebenden Prachtfinken in den Gebieten in der Nähe des Äquators wohnen, wo es ganzjährig warm ist und es nachts immer sehr mild ist.

      Wieso wollen manche Leute die Prachtfiinken unbedingt winterhart machen ????? Sie werden doch auch so bei uns schon viel kühler gehalten als in ihrer Heimat. reicht das nicht. Muss man sie denn jetzt noch kühler halten ? Ich kann das einfach nicht verstehen. Es gibt doch genug Vogelarten, die sind dafür geeignet...
      Dann soll man diese Arten doch in die Aussenvolieren setzen.
      :dornastrild: Liebe Grüße Sternchen :gemalte: :schönbürzel:
    • Ich verstehe was du meinst. Es gibt auch viele Leute die Ihre Graupapageien,Amazonen,Aras,Loris etc ganzjährig drausen halten. WENN es denn ein beheiztes Schutzhaus gibt und die Vögel sich selber aussuchen können ob sie drin sein wollen oder nicht dann ist es ja ok aber ohne geht das ja mal gar nicht!
    • Dieser Spruch mit den Herkunftsländern und dort ist es auch mal kalt ist völlig absurd denn Tagsüber können die Vögel sich dort wieder am Tag aufwärmen. Hier haben wir aber dauerhaft kalte Temperaturen.
      Zum Wohlfühlen benötigen die meisten Prachtfinken Temperaturen um min. +15°C
      Ich würde den Winter auch ohne Schuhe überleben,aber ob ich mich dabei Wohlfühlen würde ich weiß nicht??
      :?:
      Die Zeit ist eine große Lehrerin. Schade nur, daß sie ihre Schüler umbringt./Curt Goetz
      prachtfink-schnieders.de
    • Ich glaube mit diesem jungen Mann hatte ich auch schon mal bei Facebook geschrieben.
      Damals erzählte er von Zebrafinken, die auch schon in dieser Außenvoliere leben.
      Bei den Zebrafinken kann ich mir schon vorstellen, dass sie das überleben. Die Frage ist, fühlen die sich wohl ....
      Bei den Goulds kann ich mir das beim besten Willen nicht vorstellen.


      Das ist hier mal das Klima, was sie in den Ursprungsgebieten ...wetterkontor.de/de/klima/klima2.asp?land=AU&stat=94120

      Das ist nichts mit kalt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das Gefieder so angepasst haben kann in der kurzen Zeit, die die Vögel in Menschenhand leben.
      Das Gefieder der Vögel, die in kalten Gebieten leben, das ist doch etwas anders aufgebaut.

      @Steven: Ich denke Graupapageien, Amazonen oder Sittiche vertragen da doch etwas mehr Kälte, oder ??? Aber vllt ist das auch ein Irrtum von mir. :weiss nicht:
      :dornastrild: Liebe Grüße Sternchen :gemalte: :schönbürzel:
    • Also ich denke schom das sie etwas mehr Kälte vertragen aber ganz ohne beheiztes Schutzhaus würde ich die dennoch nicht draußen halten. Habe bei Zuchtfreunden von mir gesehen wie sich im Winter im Schnee baden und es auch sichtlich genießen aner direkt danach rein fliegen zur Wärmequelle sivh aufwärmen genau wie deren Goulds aber wie gesagt die haben ein beheiztes Schutzhaus da sind 24 Grad drin
    • Also ich muss dazu sagen das ein Rentner aus unserem Verein seine Prachtfinken wie Gouldamadinen, Spitzschwanzamadinen, Diamantfinken und Zebrafinken auch ganzjährig in einer Freivoliere hält und das sicher schon über 30 Jahre.
      Sie können aber in ein Schutzhaus wo im Winter so 10-15° sind!
      Wenn sie sich nicht wohlfühlen würden glaube ich kaum das sie dann jedes Jahr viele Junge ziehen!
      Als ich damals noch Gouldamadinen von ihm hatte waren es auch die einzigsten die nie irgendwelche Krankheiten hatten!
      Ich finde wenn man Vögel im Winter draußen hällt ist es eher wichtiger das sie trotz Kälte trocken gehalten werden, das macht schon viel aus!
      freue mich über jeden Besuch reisamadinen-zebrafinken.de.tl/Home.htm :winki:
    • Möglich, dass es bei seinen Vögeln dabei gut geht. Mir wären 10 Grad definitiv zu kalt.
      Ich denke allerdings auch, dass sich seine Vögel da schon angepasst haben an die Situation.
      Die Vögel wollen ja auch überleben.
      Dass sie Junge ziehen hat im Allgemeinen nicht unbedingt damit zu tun, dass sie Junge nachziehen.
      Wenn es warm wird, dann werden sie triebig und die Wintermonate sind vergessen.
      Das machen die Vögel auch in den Boxen. Wenn sie triebig werden sind sie kaum aufzuhalten. Leider muss ich das oft in Italien sehen.
      So wie sie da teilweise gehalten werden kann sich ein Vogel gar nicht wohl fühlen...trotzdem ziehen sie leider Junge auf.
      :dornastrild: Liebe Grüße Sternchen :gemalte: :schönbürzel:
    • Nur weil jemand 30 Jahre etwas falsch macht wird es dadurch nicht richtig .
      Es ist wissenschaftlich belegt, dass die meisten Prachtfinken Arten sich erst bei Temperaturen ab 15°C Wohlfühlen. Ich glaube kaum das er im Winter bei den Temperatutren Junge zieht. :?:
      Die Zeit ist eine große Lehrerin. Schade nur, daß sie ihre Schüler umbringt./Curt Goetz
      prachtfink-schnieders.de
    • Hi ich halte meine Nonnen und Bronzemännchen auch im Winter im Schutzhaus aber nicht unter 15 Grad obwohl sie zur Zeit noch in der Außenvoliere und wir die letzten Nächte nur 5 Grad hatten würde ich das nicht den ganzen Winter machen wobei fie Gouldamadinen schon in die Innenvoliere umgezogen sind würde ich nicht unter 20 grad halten aber da gehen die Meinungen sicher wieder weit auseinander. LG Rainer
    • Wenn ich draußen keine andere Möglichkeit zur Unterbringung von Vögeln habe und nicht bereit bin kälteempfindliche Vögel im Haus überwintern zu lassen, warum dann nicht zu den heimischen Arten wechseln? Gimpel und Co. sehen auch toll aus.
      Grüße
      - Michael -
    • Meine Papagei- und Dornamadinen sind von Mai bis Oktober in der Außenvoliere mit angeschlossenem Schutzraum, der immer 20-22 Grad hat und den sie jederzeit aufsuchen können. Ab November sind sie dann nur noch drinnen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Vögel freiwillig raus wollen, wenn es kalt und nass ist. Ich habe es aber im Interesse der Gesundheit der Tiere auch noch nicht probiert. Mich würden die Erfahrungen derjenigen interessieren, die auch die Kombination von Außen- und Innenvoliere haben. Wir handhabt ihr das und wie reagieren die Vögel, dass ihr Lebensraum für 6 Monate wieder eingeschränkt ist. Schön wären auch ein paar Fotos dazu.

      Gruß Marco
    • Ich persönlich bin ebenso der Meinung dass Prachtfinken keine "Schnee-Eulen" sind!
      Oktober ist der letzte Monat wo meine Prachtfinken in der Freivoliere verweilen,
      dann geht es in den "Winterquartier" wo der Winter und die Kälte keine Rolle mehr spielen.

      Ich kann die Ganzjährige-Freivolieren auch nachvollziehen, aber nur dann wenn der beheizte Schutzraum immer zu Verfügung steht.
      Die Vögel flattern bestimmt durch die verschneite Voliere, dann geht’s aber sofort wieder rein in den warmen Schutzhaus.
      Die Haltung bedarf auch ständige Kontrolle und Überwachung, jede Vogel der nicht wirklich gute Kondition zeigt, kränklich ist usw.
      muss sowieso schleunigst ins Haus dass er die wenige Kraft nicht nur für Wärmeproduktion verbraucht.

      Viele unsere Prachtfinken baden sehr gerne, wie soll man das regeln? Wenn der Flieger mit nassen Federn
      mal kurz nach Draußen steuert und sich dort auf einem Ast kurz ausruht, dann ist er doch in kürzester Zeit tiefgefroren - oder?
      Nö, die Risiken sind mir zu viel und für meine Bestände nicht hinnehmbar!

      Bin auch der Meinung (wie der MickiBo), wer eine Wintervoliere genießen will dann vielleicht auf diese Arten umsatteln:
      Stieglitz, Zeisig, Gimpel, Dompfaf, und..... und..... und.....

      Wenn man eine gut strukturierte Ganzjahr-Voliere + Schutzhaus betreiben möchte dann hätte ich hier ein paar bunte Ideen:

      IMG_5366.JPG IMG_5613.JPG

      IMG_5636.JPG 2014_02_03_270.jpg

      IMG_5771.JPG IMG_5789.JPG

      IMG_5791.JPG IMG_6104.JPG

      ...oder wenn alle Stricke reissen dann doch die Schnee-Eulen :lachen:

      IMG_5380.JPG


      Gruß Eddy
    • ich bin ja nun auch schon bissel älter und hatte meine ersten vögel vor 40 jahren.
      ihr dürft das nicht falsch verstehen denn ich selbst bin auch dafür die meißten prachtfinken innen zu halten. doch es sind welche dabei die es locker vertragen. ein beispiel sind zebrafinken. die haben bei mir vor 35 jahren im winter bei -15 grad eier gelegt. ich dachte das darf nicht sein und hab die eier weggenommen und in meinem unbeheizten schutzraum auf einen balken gelegt. nach 10 tagen hatte ich 10 eier liegen und dachte mir bevor sie sich totlegt soll sie die gefrohrenen eier bebrüten . das paar hat 10 junge großgezogen, im winter, 15 grad unter null .
      noch ein beispiel: googlet mal nach freilebenden flamingos in deutschland. ja sie sind unter uns und brüten jedes jahr.
      und alexandersittiche in der eifel.
      und amazonen in london.
      und und und
      dennoch hab seit dem frühjahr rotköpfige PA und habe beobachtet das die selbst an warmen tagen sehr viel im schutzhaus waren und wind scheinbar nicht so mögen. die bleiben im nächsten sommer sicherlich auf dem dachboden.
      ich glaube es macht einigen arten nichts aus aber den meißten dann doch. dabei bin ich sicher das es auch damit zu tun hat in welchen höhenlagen die in freiheit leben.
      kanariengirlitze leben auf tenneriffa von 0 bis über 2000 meter, unten nachts 10 grat und oben 20 grat minus im winter in der nacht.
      darum werden ja auch die höhen vom lebensraum mit angegeben.

      lg christian
      ((anmerkung in eigener sache) mir hat jemand für übernächste woche 2paare kanariengirlitze wildform versprochen ...freuwiedoof)
    • ich habe ein gewächshaus = vivarium mit angegliederter freiluftvoliere (mit durchflugmöglichkeit)
      meine erfahrung: trotz großer infrarotheizung, rotlicht und uv-licht im windgeschützten vivarium sind meine zebras, diamanten und spitzschwanzamadinen sehr viel im freien, bei wind regen und kälte. sie können sich es also aussuchen. anstatt in der wärme zu sitzen haben sie in der kältesten ecke auf dem boden ein nest gebaut und im januar junge grossgezogen, alle kästen und nestangebote im wärmebereich wurden ignoriert und ab und dann nur zum schlafen ausgesucht. lg uli