Pinned Spitzschwanzamadinen (Poephila acuticauda hecki)

This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

  • Spitzschwanzamadinen (Poephila acuticauda hecki)

    Erscheinungsbild:

    spitzschwanzamadinen.jpg

    Die Körperlänge beträgt ca. 17cm. Das Kopfgefieder ist silbergrau, der so genannte Zügel befindet sich zwischen Auge und Schnabel und ist schwarz. Auch der Schwanz,der Gürtel und der charakterristische Kehlfleck sind schwarz. Die Flügel und der Rücken sind rotbräunlich gefärbt. Die Jungvögel sind von der färbung bevor sie ummausert etwas matter. Die Männchen sind von der Körpergröße etwas größer als die Weibchen.
    Es gibt zwei Unterarten, die eine hat einen roten Schnabel und die Nominatform hat den gelben Schnabel. Auch sind die Amadinen mit dem roten Schnabel intensiver gefärbt.
    Lebendsraum und Verbreitung:
    Die Spitzschwanzamadinen bewohnen Savannen, Steppen und Eukalyptuswälder und halten sich stehts nahe beim Wasser auf.
    Die Verbreitung reicht vom Westlichen- bis zum Nördlichenaustralien bis hin zum westlichen Nord-Queensland.
    Spitzschwanzamadinen sind sehr soziale Prachtfinken die man in der Trockenzeit in Schwärmen von bis zu tausenden Tieren findet.
    Sie suchen ihre Nahrung meist am Boden, die aus verscheidenen halbreifen- und reifen Sämereien bestehen. Zur Brutzeit nehmen sie auch tierische Kost zu sich und können zu der Zeit fast zum kompletten Insektenfresser werden.
    Haltung:
    Spitzschwanzamadinen hält man entweder in großen Volieren mit anderen Spitzschwanzamadinen oder nicht so empfindlichen Prachtfinken zusammen. Sie brauchen Platz um sich aus den Weg zugehen. Bei der Brut sollten jedoch die Paare einzeln gehalten werden da sie in der Brutzeit sehr aggressiv sind.
    Fortpflanzung:
    Die Brutsaison beginnt in der Regenzeit und kann bei guten Verhältnissen bis in die Trockenheit gehen.
    Die Männchen vollziehen die so genannte Halmbalz, dabei hüpft das Männchen mit einem Grashalm im Schnabel vor dem Weibchen auf und ab. Die Paare halten ganz jährig fest zusammen und machen sehr oft das Kontaktsitzen und kraulen sich ausgiebigt dabei.
    Da spitzschwanzamadinen Baumbrüter sind brüten sie in weitläufigen Baumgruppen zu mehreren in einer Kolonie. Die Paare bauen gemeinsam das Nest und polstern es gerne mit Baumwollfasern oder Federn aus. Das Gelege besteht aus fünf bis sechs Eiern.
    :paul: Gruß Jessi :paul:
    :blaukopf: :jap.mövchen: :muskatfink: