Sie sind nicht angemeldet.

Der Gästezugriff auf dieses Forum wurde limitiert. Insgesamt gibt es 4 Beiträge in diesem Thema.
Um sie alle lesen zu können müssen Sie sich vorher registrieren.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Prachtfinken - Freunde - Alles rund um den Prachtfink und vieles mehr .... Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

BoogieWoogie

Moderatorin / Gouldamadinen, Diamantamadinen

(135)

  • »BoogieWoogie« ist weiblich
  • »BoogieWoogie« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 935

Registrierungsdatum: 7. August 2010

Wohnort: Wien

Beruf: eine der letzten Lithografen

Renommeemodifikator: 1

  • Nachricht senden

1

Samstag, 21. August 2010, 20:46

Eibe - Absolut NO

Aus Fehlern lernt man bekanntlich
Was war passiert:
Zum Decoriern der Käfige und Volieren verwende ich Tannenreisig. Gibts das ganze Jahr über bei uns. Vögel allgemein knabbern gerne daran und hübsch siehts auch aus. Vor allem zur Winterzeit.

Ein einziges Mal versuchte ich ihnen Eibenäste anzubieten.
Innerhalb kurzer Zeit lag eine Gouldamadine tot in der Voliere. Sie hatte noch ein kleines Stück der Eibennadeln im Schnabel.

Dass Eiben giftig sind ist ja allgemein bekannt. Und doch gibts Vögel, die damit umgehen können wie die Amseln.


Bestimmungsmerkmale der Eibe

Die Eibe ist ein immergrüner Nadelbaum, der eine Höhe von 20 m erreichen kann.
Es gibt Bäume mit weiblichen sowie mit männlichen Blüten. Die männlichen sind gelb und stehen kätzchenartig in den Achseln der Nadeln, die weiblichen weisen nur eine Samenanlage auf. Die Eibe blüht von März - April.
Die giftigen Samen reifen im Herbst in einem erst grünen, später roten, fleischigen Samenmantel heran.
Die Nadeln der Eibe sind weich und relativ breit.

Tiergiftig:

Die Eibe ist tödlich giftig für Pferde, Rinder und Kühe, Schafe, Ziegen, Schweine, Katzen und Hunde, Nager, wie Hasen, Kaninchen, Hamster, Meerschweinchen, Ratten, Mäuse und für Vögel. Vergiftungserscheinungen sind Speichelfluss, die Tiere haben Schaum vor dem Maul, weiterhin starke Entzündung von Magen und Darm, Krämpfe, Durchfall oder auch Verstopfung, ferner Blasenentzündung verbunden mit zuerst starkem, später vermindertem Harndrang, Taumeln, Herz- und Kreislaufkollaps und Atemlähmung. Die tödliche Dosis nach Aufnahme der Eibennadeln liegt für Pferde liegt bei 100 -200 g; der Tod kann bereits nach 5 Minuten eintreten. Eine Verwechslung der Eibe mit Nadelbäumen ist möglich.
Eibenschnitt darf unter keinen Umständen auf Pferdeweiden entsorgt werden.
Für Rinder und Kühe, Schafe und Ziegen ist die tödliche Dosis etwa 10 g pro Kilo Körpergewicht, der Tod tritt bei Rindern nach 2 Tagen ein, auch reduziert sich die Milchleistung der Kühe. Für die anderen Tiere ist zu erwarten, dass die tödliche Menge deutlich geringer ist; beim Hund ist die tödliche Dosis 30 g Nadeln.
Für Landschildkröten ist die toxische Menge sehr gering, es reichen schon wenige Nadeln.
:danke: :danke:

Frühling ist die schöne Jahreszeit,
in der der Winterschlaf aufhört und die Frühjahrsmüdigkeit beginnt.

Emanuel Geibel (1815 – 1884), deutscher Lyriker und Dramatiker

  • »Zebrafinki85« ist männlich

Beiträge: 995

Registrierungsdatum: 1. August 2010

Wohnort: Potsdam

Beruf: Facilitymanagement

Renommeemodifikator: 1

  • Nachricht senden

2

Sonntag, 22. August 2010, 00:29

über googel bekommt man eigentlich gut infos was giftig ist und was nicht giftig ist

lg maik 8)

eddy

Administrator

(895)

  • »eddy« ist männlich

Beiträge: 2 228

Registrierungsdatum: 28. Juli 2010

Wohnort: 51375 Leverkusen

Beruf: Angestellter

Renommeemodifikator: 1

  • Nachricht senden

3

Sonntag, 22. August 2010, 17:19

...um die Pflanze weiter und noch genauer zu beschreiben will ich noch paar interessante Infos hinzufügen:

Das Gift in der Eibe sind Alkaloide Taxin B (bis zu 30 %), Taxin A (ca. 1.3 %), 2-Deacetyltaxin A, Isotaxin B, 1-Deoxytaxin B, 1-Deoxyisotaxin B, Taxin I.
Trocknen, Einfrieren oder Kochen verändert die Alkaloidkonzentration nicht.

Ander Namen der Gemeinen Eibe (Taxus baccata): Eibe; Taxus; Ibe; Ife; Bogenbaum; Ifenbaum; Roteibe; Taxusbaum

...und ein Bild der Gemeinen Eibe die bei mir als Bonsai geschnitten und gepflegt wird,
ich muss sagen bei mir sieht das Bäumchen nicht so gemein aus (ist er aber!)
»eddy« hat folgende Datei angehängt:
  • IMG_0153.JPG (129,32 kB - 24 mal heruntergeladen - zuletzt: 11. März 2014, 11:16)
:gouldamadine: :gemalte: PRACHTFINKENFREUND :forbes: :binsen2:

Verwendete Tags

Eiben, giftig

Der Gästezugriff auf dieses Forum wurde limitiert. Insgesamt gibt es 4 Beiträge in diesem Thema.
Um sie alle lesen zu können müssen Sie sich vorher registrieren.

Social Bookmarks


Counter:

Hits heute: 288 | Hits gestern: 996 | Hits gesamt: 1 889 007 | Alter (in Tagen): 1 467,37 | Gezählt seit: 14. August 2010, 00:01